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Übernahme durch Amerikaner? : Ein wilder Ritt mit Qiagen

  • -Aktualisiert am

Obwohl sie eigentlich schon vom Tisch waren, werden Übernahmepläne von Qiagen wieder diskutiert. Bild: dpa

Nach einem langen Tauziehen um eine mögliche Übernahme will sich das Hildener Diagnostikunternehmen von Amerikanern kaufen lassen. Große Aktionäre torpedieren diese Pläne.

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          Die Aktionäre von Qiagen fahren gerade Achterbahn, und es spricht einiges dafür, dass der wilde Ritt noch nicht vorbei ist. Das Biotechnologieunternehmen mit Doppelsitz im niederländischen Venlo und dem nordrhein-westfälischen Hilden steckt mitten in einem Übernahmeprozess durch den deutlich größeren amerikanischen Laborausrüster Thermo Fisher. Gleichzeitig wächst das Geschäft des Diagnostikunternehmens in der Corona-Krise stark, was die Pläne von Qiagen und Thermo Fisher torpediert.

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Denn Großaktionäre wenden sich gegen die geplante Übernahme. Zwar hat der größte Laborausrüster der Welt erst kürzlich sein Angebot von 39 Euro auf 43 Euro je Aktie und damit gut 11,3 Milliarden Euro erhöht. Die Hedgefonds Davidson Kempner und PSquared, die zusammen auf 9 Prozent der Anteile kommen, halten das Angebot jedoch weiterhin für „deutlich unterbewertet“ und wollen ihre Anteile nicht andienen. Davidson Kempner, der seine Position zuletzt aufgestockt hatte, hält einen Preis von 48 bis 52 Euro für angemessen.

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