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Impfstoffhersteller streiten : Pfizer und Biontech wehren sich gegen Moderna-Klage

  • Aktualisiert am

Eine Frau zieht eine Dosis des Impfstoffes von Biontech/Pfizer für eine Corona-Impfung auf. Bild: Marijan Murat/dpa

Die großen mRNA-Pioniere liegen im Rechtsstreit um Patente. Mit einer Gegenklage verteidigen Biontech und sein US-Partner sich gegen Vorwürfe, die teuer werden könnten.

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          Der US-Pharmakonzern Pfizer und sein deutscher Partner Biontech haben vergangenen Montag im Streit um konkurrierende Corona-Impfstoffe bei einem Bostoner Bundesgericht Klage gegen das amerikanische Unternehmen Moderna eingereicht. Sie beantragten die Abweisung einer Klage von Moderna sowie die Feststellung, dass die Patente von Moderna ungültig sind und nicht verletzt wurden. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor.

          Moderna hatte den Mainzer Impfstoff-Hersteller und den Pharma-Riesen erstmals im August verklagt und den Unternehmen vorgeworfen, seine Technologie-Patente verletzt zu haben, die Moderna eigenen Angaben zufolge bereits vor der Pandemie entwickelt hatte. Die Unternehmen reagierten nicht sofort auf Anfragen von Reuters zur Stellungnahme.

          Auch in Deutschland verklagt

          Eine ähnliche Klage gegen Pfizer und Biontech hat Moderna auch in Deutschland angestrengt. Alle drei Pharmaunternehmen sind in den USA auch in Patentstreitigkeiten mit anderen Impfstoff-Produzenten verwickelt.

          Moderna und Biontech gelten als Vorreiter bei der neuartigen mRNA-Technologie, auf der die Corona-Impfstoffe beider Seiten beruhen und die ihnen Milliardenerlöse einbrachten.

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