https://www.faz.net/-gqe-88zwf

Bezahlsender : Sky investiert in Europa 6,5 Milliarden Euro

Sky kann Milliarden mobilisieren. Bild: obs

Der Bezahlsender Sky hat nach dem Zusammenschluss mehr Möglichkeiten. Die will er nutzen - um zumal die Bundesliga weiter anzubieten.

          1 Min.

          Der Zusammenschluss der britischen Muttergesellschaft Sky plc mit den Bezahlsendern Sky Deutschland und Sky Italien schafft einen erheblichen finanziellen Spielraum. „Als Gruppe können wir allein im Jahr 2015 über 6,5 Milliarden Euro in Programminhalte investieren. Damit sind wir Nummer eins in Europa", sagte Carsten Schmidt, der Vorstandsvorsitzende von Sky Deutschland, im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Dieser Spielraum kann wichtig sein, wenn das fusionierte Fernsehunternehmen im kommenden Jahr für die Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga bietet und sich gleichzeitig im Wettbewerb um Spielfilme und Serien neuer Konkurrenten wie Netflix oder Amazon stellen muss. Schmidt schreckt das nicht: „Wir sehen, dass die neuen Anbieter mit preis-aggressiven Angeboten in den Markt gehen. Der Markt für Pay-TV wird größer und damit auch das Verständnis, die Akzeptanz und Selbstverständlichkeit von Pay-TV.“

          Die Fußball-Bundesliga bezeichnete Schmidt als „Teil unserer DNA". Auf die Frage, ob sich Sky bei der bevorstehenden Auktion in Deutschland gegen stärkere Konkurrenz weiterhin mit seinem Exklusivitätsanspruch behaupten kann, sagte Schmidt: „Wir wollen Partner der Bundesliga bleiben, der wir heute sind. Wir werden alles dafür tun."

          Weitere Themen

          Johnson & Johnson testet Corona-Impfstoff weiter

          Nach Krankheitsfall : Johnson & Johnson testet Corona-Impfstoff weiter

          Der amerikanische Pharmakonzern musste eine Testreihe aussetzen, weil ein Proband erkrankt war. Es gebe aber „keinen Hinweis darauf, dass das Serum die Erkrankung verursacht habe“. Auch AstraZeneca darf nun Versuche in Amerika fortsetzen.

          Altmaier macht Tempo bei neuen Corona-Hilfen

          Lohn für Selbständige : Altmaier macht Tempo bei neuen Corona-Hilfen

          Der Wirtschaftsminister verteidigte unter anderem seine Forderung nach einem Unternehmerlohn für Selbständige und Freiberufler. Das habe „nicht zu tun mit einem bedingungslosen Grundeinkommen“. Auch zur Wachstumsprognose der Regierung für 2021 äußerte er sich.

          Topmeldungen

          Trump beim Spatenstich mit Foxconn-Vertretern

          Foxconn-Fabrik in Wisconsin : Trump und sein „achtes Weltwunder“

          Amerikas Präsident inszeniert sich gerne als Retter der Industrie. Ein einstiges Vorzeigeprojekt mit Foxconn im Rostgürtel droht nun aber zu scheitern. Auf Trumps Wirtschaftspolitik wirft das ein wenig schmeichelhaftes Licht.
          Passanten mit Mund- und Nasenschutz in Berlins Tauentzienstraße

          Auf Cluster schauen : Zeit für einen Strategiewechsel gegen Corona?

          Viele Gesundheitsämter sind immer noch darauf konzentriert, Einzelkontakte nachzuverfolgen. Die Verbandschefin der Ärzte im Öffentlichen Dienst will einen anderen Weg gehen und Infektionscluster in den Blick nehmen.
          Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

          Lohn für Selbständige : Altmaier macht Tempo bei neuen Corona-Hilfen

          Der Wirtschaftsminister verteidigte unter anderem seine Forderung nach einem Unternehmerlohn für Selbständige und Freiberufler. Das habe „nicht zu tun mit einem bedingungslosen Grundeinkommen“. Auch zur Wachstumsprognose der Regierung für 2021 äußerte er sich.
          Einzeldosen des Corona-Impfstoffs, den der amerikanische Pharmakonzern Johnson & Johnson zurzeit in der letzten Phase testet.

          Nach Krankheitsfall : Johnson & Johnson testet Corona-Impfstoff weiter

          Der amerikanische Pharmakonzern musste eine Testreihe aussetzen, weil ein Proband erkrankt war. Es gebe aber „keinen Hinweis darauf, dass das Serum die Erkrankung verursacht habe“. Auch AstraZeneca darf nun Versuche in Amerika fortsetzen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.