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Betriebsratschef von BMW : „Verkehrskollaps können wir nicht mit Autos verhindern“

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Wenn es nach BMW-Betriebsratschef Schoch geht, sollen die Mitarbeiter am Hauptsitz in München künftig zur Arbeit radeln. Bild: EGO Movement/obs

Ausgerechnet Autobauer BMW rät seinen Mitarbeitern in München zum Umstieg aufs Dienstfahrrad. Im Kampf gegen Parkplatznot und Stau sollen sie künftig zur Arbeit radeln.

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          In München sind Parkplätze, wie in vielen anderen deutschen Großstädten auch, rar. Pendler verstopfen die ohnehin schon überfüllten Straßen. Dagegen will der BMW-Konzern nun mit einer ungewöhnlichen Maßnahme vorgehen. Seit Anfang September können sich Mitarbeiter am Hauptsitz in der bayerischen Landeshauptstadt nun Fahrräder leasen.

          BMW-Betriebsratschef Manfred Schoch sagte der Zeitschrift „Der Spiegel“: „Den drohenden Verkehrskollaps können wir nicht mit Autos verhindern. Das Kernproblem ist der Pendlerverkehr, und dafür müssen wir jetzt völlig neue Lösungen finden.“ Statt mit einem PS-starken Premiumauto sollen die Mitarbeiter des Konzerns künftig auf das Elektrorad zurückgreifen. Die Kosten für die mehrere Tausend Euro teuren E-Bikes sollen mit der Erfolgsvergütung verrechnet werden.

          „Wir haben 40.000 Mitarbeiter in München“, sagt Schoch im Gespräch mit dem „Spiegel“, „wenn nur zehn Prozent davon aufs Rad umsteigen, könnte man zwei Parkhäuser zumachen.“

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