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Beratervertrag : Nach der Praktiker-Pleite ermitteln die Staatsanwälte

  • Aktualisiert am

Die Praktiker-Insolvenz hat noch ein Nachspiel. Bild: dpa

Zwanzig Prozent auf alles - außer Beraterhonorare? In nur zwei Jahren überwies die Baumarktkette Praktiker rund 43,2 Millionen Euro an Berater. Nun ermitteln die Staatsanwälte, weil ein Vertrag wohl erst kurz vor der Insolvenz geschlossen wurde.

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          Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt nach der Pleite des Baumarktkonzerns Praktiker wegen eines noch kurz vor der Insolvenz veranlassten Abschlusses eines Beratervertrages. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte am Samstag einen Bericht der „Wirtschaftswoche“, nach dem sich der Verdacht gegen frühere Vorstände des Unternehmens richtet.

          „Die Ermittlungen stehen noch völlig am Anfang“, sagte der Sprecher. Sie gingen auf eine Anzeige aus dem Kreis der Aktionäre zurück. Konkrete Beschuldigte gebe es noch nicht.

          Nach Angaben der „Wirtschaftswoche“ wurden bei Praktiker allein 2011 und 2012 auf Konzernebene rund 43,2 Millionen Euro für externe Berater bezahlt. Dem Bericht zufolge prüfen die Insolvenzverwalter darum auch mögliche zivilrechtliche Ansprüche. „Die Insolvenzverwalter unterstützen natürlich die Arbeit der Ermittlungsbehörden, äußern sich aber nicht zu Details“, sagte der Sprecher der Insolvenzverwalter.

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