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BER-Flughafen abreißen? : Lufthansa rudert zurück

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Wann wird der Hauptstadtflughafen endlich fertig? Bild: dpa

Auf einer Tagung prognostizierte Lufthansa-Vorstand Thorsten Dirks den Abriss des Berliner Großflughafens. Die Reaktionen waren heftig. Jetzt rückt ein Sprecher von den Aussagen ab.

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          Die Aussagen von Lufthansa-Vorstand Thorsten Dirks haben für mächtig Wirbel gesorgt. „Meine Prognose ist: Das Ding wird abgerissen und neu gebaut“, hatte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gesagt. Als Reaktion darauf rudert ein Sprecher nun zurück: Man habe das gar nicht so gemeint. „Thorsten Dirks hat die Aussage zum BER zugespitzt, um auf das Ausmaß der Probleme am Hauptstadtflughafen hinzuweisen“, erklärte ein Eurowings-Sprecher in der Nacht zum Sonntag. „Selbstverständlich plädiert die Lufthansa Group nicht für einen Neubau des BER.“ Eurowings gehört zur Lufthansa-Gruppe.

          Wie die F.A.S. berichtete, äußerte sich Dirks am Freitag vor Managern auf dem „Unternehmertag am Tegernsee“, einem hochkarätigen Kongress vor Bergkulisse. Baubeginn des BER war im September 2006. Seitdem ist die Eröffnung immer wieder verschoben werden.

          Erst am Freitag war bekannt geworden, dass 750 Monitore ausgetauscht werden müssen, lange bevor der Flughafen eröffnet wird. Kosten für die Aktien: 500.000 Euro. Die Bildschirme im Hauptterminal waren sechs Jahre lang mit der allgemeinen Stromversorgung mitgelaufen, so die offizielle Begründung, dadurch hätten die meisten das Ende der Lebensdauer erreicht.

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