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Beliebter Likör : „Der Kleine Feigling ist ein Kind der Neunziger“

  • -Aktualisiert am

Die Brüder Rüdiger Behn (links) und Waldemar Behn in der Niederlassung in Eckernförde Bild: Daniel Pilar

Seit 1992 ist der Kleine Feigling auf dem Markt. Die Brüder Waldemar und Rüdiger Behn haben ihn zum berühmten Partygetränk gemacht. Die modernen Spitituosen-Start-ups sehen sie kritisch.

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          Die kleine Flasche mehrmals mit dem Deckel auf den Tisch klopfen, diesen abdrehen und auf die Nasenspitze setzen, die Flasche mit dem Mund festhalten und den Inhalt in einem Zug mit dem Kopf im Nacken austrinken: Dieses Trinkspiel hat hierzulande wohl so mancher in jüngeren Jahren mit Freunden gespielt, und zwar typischerweise mit einem „Kleinen Feigling“, dem Likör auf Wodkabasis mit Feigen-Aroma, dessen Flaschen weit aufgerissene Augen in Schwarz und grellem Grün im Pop-Art-Stil der 1990er Jahre zieren. „Nichts von all diesen Trinkspielen kam von uns“, versichert Rüdiger Behn. „Als wir aber gemerkt haben, wie erfolgreich das ist, da haben wir es kommunikativ etwas verstärkt“, ergänzt sein Bruder Waldemar Behn lachend.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Sie meinen damit Werbung in den unterschiedlichsten Facetten: Aktionen auf Veranstaltungen, Handtücher oder auch Party-Devotionalien wie große grüne Brillen, die den Umsatzbringer im umkämpften Markt für Spirituosen positionieren sollen. Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter führen das Familienunternehmen Behn aus Eckernförde nahe Kiel mit mehr als 250 Mitarbeitern in vierter Generation.

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