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BBVA : Spanische Bank verdient drei Milliarden in sechs Monaten

  • Aktualisiert am

Auf dem spanischen Heimatmarkt läuft das Geschäft der BBVA schlechter als in Übersee. Bild: REUTERS

Gutes Geschäft in Südamerika und weniger Vorsorge für faule Kredite: Die spanische Großbank BBVA schaffte im ersten Halbjahr einen Überschuss von 2,9 Milliarden Euro.

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          Bankenkrise? Die Finanzbrache gerade in den von der Euro-Krise besonders betroffenen Ländern steckt in Schwierigkeiten. Das gilt aber nicht für alle Institute und offenbar ist die Lage nicht mehr so brenzlig wie noch vor einem Jahr. Gerade erst haben sogar die eigentlich ziemlich gebeutelten spanischen Sparkassen - auch die verstaatlichte Bankengruppe Bankia - wieder Gewinne gemeldet.

          Die spanische Großbank BBVA steht besser da: Sie hat dank guter Geschäfte in Mexiko und Verkäufen in Südamerika ihren Gewinn im ersten Halbjahr fast verdoppelt. Der Überschuss kletterte auf 2,9 Milliarden Euro, teilte die zweitgrößte spanische Bank mit. Damit verdiente das Geldhaus mehr als der größere Rivale Santander. Die Risikovorsorge für faule Kredite fiel niedriger als im Jahr zuvor aus.

          Im von einer langen Rezession geplagten Heimatmarkt Spanien läuft es dagegen weiter nicht rund. Spanien leidet unter einer extrem hohen Arbeitslosigkeit und den Folgen eingebrochener Hauspreise. Die Bank BBVA erzielt aber rund die Hälfte der Einnahmen in Mexiko und Lateinamerika. In Mexiko stieg der Nettogewinn im Halbjahr um 6,5 Prozent auf 876 Millionen Euro.

          Die Deutsche Bank verkündete gestern für die vergangenen drei Monate nur einen Nachsteuergewinn von gut 300 Millionen Euro. Die Bank legte abermals Hunderte Millionen Euro zurück für drohende Geldstrafen aus den vielen laufenden Rechtsstreitigkeiten.

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