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Bayern Spitzenreiter : Deutschland hat 39 Brauereien mehr

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Jan Fidora braut in Mecklenburg-Vorpommern Hanfbier. Bild: dpa

In Deutschland gibt es so viele Brauereien wie seit der Wiedervereinigung nicht. Zwei von fünf Brauereien stehen in Bayern. Die meisten Neugründungen gibt es aber in einem Bundesland ganz im Westen.

          So viele Brauereien wie heute gab es in Deutschland mindestens seit der Wiedervereinigung nicht: Mit 1539 Betrieben registrierte das Statistische Bundesamt im vergangenen Jahr abermals einen Zuwachs. 39 kamen hinzu, die meisten waren es mit 14 in Nordrhein-Westfalen. Allerdings trinken die Deutschen immer weniger Bier.

          Nach den neuesten Zahlen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, wuchs die Zahl der Brauereien mit bundesweit 2,6 Prozent 2018 nicht mehr so stark wie im Vorjahr. Der Trend bleibt jedoch: Vor allem in den Großstädten entstehen kleine Spezialitätenbrauereien, die aromatisches Craft Beer anbieten. Dominiert wird der deutsche Biermarkt indes von Großunternehmen.

          Unverändert ist Bayern das Bundesland mit den meisten Brauereien. Im vergangenen Jahr waren es 654, das waren 9 mehr als im Vorjahr. Baden-Württemberg (206) liegt an zweiter Stelle, NRW an dritter (155). In Nordostdeutschland gibt es die wenigsten Brauereien. Mecklenburg-Vorpommern hat nur 22, eine weniger als im Vorjahr.

          Im Schnitt wurden in Deutschland je Einwohner 94 Liter Bier verkauft; der Hitzesommer 2018 hatte die Bundesbürger erstmals seit langem etwas bierdurstiger gemacht. Das waren aber immer noch 13 Liter weniger als zehn Jahre zuvor – alkoholfreies Bier jeweils nicht eingerechnet. In Bayern wurde bundesweit das meiste Bier verkauft, knapp 25 Millionen Hektoliter.

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