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Bayer-Boss Baumann : Der Stellenstreicher

  • -Aktualisiert am

Nachdenklicher Werner Baumann: 12.000 Stellen fallen weg im Bayer-Konzern. Bild: Helmut Fricke

Bayer-Chef Werner Baumann muss sparen und weltweit 12.000 Stellen abbauen. Außerdem muss er den Zukauf Monsanto integrieren. Der Druck ist groß.

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          Mit einer bitteren Botschaft hat Werner Baumann seine Mitarbeiter ausgerechnet zu Beginn der Adventszeit geschockt. Rund 12000 Stellen will der bisher als grundsolider, verlässlicher Arbeitgeber geltende Leverkusener Bayer-Konzern in den nächsten drei Jahren in aller Welt streichen. Das entspricht grob 10 Prozent der Beschäftigten. Was ist los bei Bayer?, fragt sich deshalb nicht nur das direkte Unternehmensumfeld.

          Baumann, der amtierende Konzernherr unter dem Bayer-Kreuz, hat am Donnerstag bei der Präsentation des tiefgreifenden Spar- und Umstrukturierungsprogramms zwar betont, dass die geplanten Maßnahmen keine Reaktion auf die Übernahme des umstrittenen amerikanischen Saatgutkonzerns Monsanto seien und erst recht nicht eine Antwort auf die inzwischen angerollte Klagewelle rund um das Monsanto-Produkt Glyphosat. Dennoch sorgt die Parallelität der Ereignisse für großen Argwohn.

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