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Bau : Kampa-Haus benötigt Kapitalspritze

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Der angeschlagene Fertighausbauer Kampa hat seine Verlustprognose für das Jahr 2008 nochmals ausgeweitet und umfangreiche Kapitalmaßnahmen angekündigt. Die Gesellschaft erwartet nun einen Verlust zwischen 28, 5 und 29,5 Millionen Euro.

          Der angeschlagene Fertighausbauer Kampa hat seine Verlustprognose für das Jahr 2008 nochmals ausgeweitet und umfangreiche Kapitalmaßnahmen angekündigt. Die Gesellschaft erwartet nun einen Verlust zwischen 28, 5 und 29,5 Millionen Euro.

          Damit ist mehr als die Hälfte des Grundkapitals von 35,7 Millionen Euro weg und Kampa muss zwingend rekapitalisiert werden. Am 20. März sollen die Anteilseigner eine Kapitalherabsetzung mit anschließender Kapitalerhöhung beschließen. Kampa will 4 Millionen Euro frische Mittel einwerben, 3 Millionen seien vom Großaktionär, dem Finanzinvestor Triton, garantiert worden, der damit bereits zum zweiten Mal Geld nachschießt und überdies ein Darlehen von 7 Millionen Euro gewährt habe. Damit stünden ausreichend Mittel zur Verfügung.

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