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Darmstädter Konzern : Batteriehersteller Akasol strebt noch im Juni an die Börse

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Die Batteriesystemfabrik von Akasol, aufgenommen 2017 in Langen (Hessen). Bild: dpa

Nicht nur sollen die Kapazitäten in Deutschland ausgebaut und in Forschung investiert werden. Alkasol will auch in Amerika durchstarten. Der Elektroauto-Boom könnte helfen.

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          Der Darmstädter Batteriesystem-Anbieter Akasol will noch im Juni an die Börse. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Insidern zufolge sollen dabei Aktien im Wert von 100 bis 125 Millionen Euro an Investoren verkauft werden. Bei dem Börsengang dürfte Akasol mit 400 bis 500 Millionen Euro bewertet werden.

          Akasol-Mehrheitseigner Sven Schulz will mit den Einnahmen aus der Aktienemission die Produktionskapazitäten in Langen bis 2020 verdoppeln, ein Werk in Amerika hochziehen und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum am Hauptquartier in Süd-Hessen bauen.

          Das 2008 gegründete Unternehmen hofft vom Elektroauto-Boom zu profitieren. Akasol stellt Batteriesysteme her, die in Bussen, Industrie- und Nutzfahrzeugen, Schiffen und Schienenfahrzeuge eingesetzt werden. Zu den größten Kunden zählen Daimler und Volvo. Für 2018 plant Akasol mit einem Umsatz von 22 bis 24 Millionen Euro und einem Betriebsgewinn (Ebit) von rund 1,5 Millionen.

          Akasol hat zur Unterstützung für das geplante Listing die Citigroup, die Commerzbank, Lazard und das Bankhaus Lampe angeheuert.

          Im vergangenen Oktober hatte Voltabox ein furioses Debüt auf dem Parkett gefeiert. Der Börsengang des Herstellers von Batteriesystemen für elektrisch betriebene Busse, Gabelstapler und andere Industriefahrzeuge brachte 150 Millionen Euro ein, obwohl das Unternehmen 2016 gerade einmal 14,5 Millionen Euro Umsatz machte und Verluste schrieb.

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