https://www.faz.net/-gqe-7j5h2

Enttäuschende Geschäftszahlen : Batterie-Engpass bremst Elektroautobauer Tesla

  • Aktualisiert am

Im Cockpit des Tesla S Bild: AFP

Der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla kann die hohe Nachfrage nach seinen Autos nicht bedienen. Im fehlen ausreichend Batterien. Nun soll der japanische Hersteller Panasonic aushelfen.

          1 Min.

          Der Elektroauto-Pionier Tesla Motors hat mit seinen Geschäftserwartungen für das vierte Quartal die hohen Erwartungen der Anleger enttäuscht. Der Aktienkurs des Unternehmens gab nachbörslich mehr als elf Prozent nach. Das Unternehmen könne der hohen Nachfrage nach seinem Model S nicht nachkommen, weil nicht ausreichend Lithium-Ionen-Batterien zur Verfügung stünden, sagte Unternehmenschef Elon Musk in einer Telefonkonferenz.

          Tesla arbeite daran, die Fertigung schneller auszubauen. Eine Vereinbarung mit dem japanischen Elektronikunternehmen Panasonic soll helfen, den Engpass bei Batterien zu überwinden. Daneben prüft das Unternehmen zusammen mit Partnern den Bau einer Batterie-Fabrik, wahrscheinlich in Nordamerika.

          5500 Tesla S ausgeliefert

          Den Gewinn für das vierte Quartal sieht Tesla etwa in der Größenordnung des dritten Quartals. Das würde bedeuten, dass er unter den von Analysten erwarteten 20 Cent pro Aktie liegen dürfte. Im dritten Quartal hatte Tesla mehr als 5500 Fahrzeuge des Model S ausgeliefert. Das war ein Rekord für das Unternehmen, lag aber unter den Erwartungen einiger Marktbeobachter, die mit 5800 Fahrzeugen gerechnet hatten.

          Dies und die zurückhaltenden Geschäftserwartungen für das vierte Quartal überschatteten den unerwartet hohen Gewinn im dritten Vierteljahr, der bereinigt bei zwölf Cent je Anteilsschein lag. Analysten hatten im Schnitt mit elf Cent gerechnet. Auch der bereinigte Umsatz von 603 Millionen Dollar lag über den Erwartungen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Unterschätzte Angela Merkel: Erst „Kohls Mädchen“ wie auf dem CDU-Parteitag 1991 in Dresden, dann 16 Jahre Kanzlerin.

          Adenauer, Kohl und Merkel : Erst verhöhnt, dann lange Kanzlerschaft

          Die drei Langzeitkanzler mussten viel Spott zu Anfang ertragen. Aber dann erwarben sie sich Respekt und Vertrauen in langen Kanzlerschaften. Wie genau hilft das Armin Laschet weiter?
          Nicht tief verwurzelt im Osten: Digitaler Parteitag der Grünen in Sachsen-Anhalt

          Grüne in Ostdeutschland : Zu weit weg von der Lebensrealität

          Die Grünen tun sich seit Jahrzehnten in Ostdeutschland schwer. Die Gründe, warum sie dort bei Wahlen meist deutlich schlechter abschneiden als im Westen, sind vielfältig. Einer davon ist die Schwäche der Partei auf dem Land.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.