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Enttäuschende Geschäftszahlen : Batterie-Engpass bremst Elektroautobauer Tesla

  • Aktualisiert am

Im Cockpit des Tesla S Bild: AFP

Der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla kann die hohe Nachfrage nach seinen Autos nicht bedienen. Im fehlen ausreichend Batterien. Nun soll der japanische Hersteller Panasonic aushelfen.

          Der Elektroauto-Pionier Tesla Motors hat mit seinen Geschäftserwartungen für das vierte Quartal die hohen Erwartungen der Anleger enttäuscht. Der Aktienkurs des Unternehmens gab nachbörslich mehr als elf Prozent nach. Das Unternehmen könne der hohen Nachfrage nach seinem Model S nicht nachkommen, weil nicht ausreichend Lithium-Ionen-Batterien zur Verfügung stünden, sagte Unternehmenschef Elon Musk in einer Telefonkonferenz.

          Tesla arbeite daran, die Fertigung schneller auszubauen. Eine Vereinbarung mit dem japanischen Elektronikunternehmen Panasonic soll helfen, den Engpass bei Batterien zu überwinden. Daneben prüft das Unternehmen zusammen mit Partnern den Bau einer Batterie-Fabrik, wahrscheinlich in Nordamerika.

          5500 Tesla S ausgeliefert

          Den Gewinn für das vierte Quartal sieht Tesla etwa in der Größenordnung des dritten Quartals. Das würde bedeuten, dass er unter den von Analysten erwarteten 20 Cent pro Aktie liegen dürfte. Im dritten Quartal hatte Tesla mehr als 5500 Fahrzeuge des Model S ausgeliefert. Das war ein Rekord für das Unternehmen, lag aber unter den Erwartungen einiger Marktbeobachter, die mit 5800 Fahrzeugen gerechnet hatten.

          Dies und die zurückhaltenden Geschäftserwartungen für das vierte Quartal überschatteten den unerwartet hohen Gewinn im dritten Vierteljahr, der bereinigt bei zwölf Cent je Anteilsschein lag. Analysten hatten im Schnitt mit elf Cent gerechnet. Auch der bereinigte Umsatz von 603 Millionen Dollar lag über den Erwartungen.

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