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Buch-Vertrag : Die Obamas bekommen wohl 60 Millionen für ihre Memoiren

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Barack Obama und seine Ehefrau Michelle bereiten sich am 25. September 2015 auf das Abendessen mit Chinas Präsident Xi vor. Bild: Reuters

Ein New Yorker Verlagshaus hat den Zuschlag bekommen: Barack Obama und seine Ehefrau Michelle werden ihre Erinnerungen dort veröffentlichen. Davon sollen nicht nur die beiden etwas haben.

          Das in New York ansässige Verlagshaus Penguin Random House hat einen der derzeit begehrtesten Buchverträge abgeschlossen: Es wird die gemeinsamen Memoiren des kürzlich aus dem Amt ausgeschiedenen amerikanischen Präsidenten Barack Obama und seiner Ehefrau Michelle publizieren. In einer Erklärung teilte der Verlag am mit, dass er die Rechte dafür auf der ganzen Welt erworben habe.

          Einzelheiten des Deals wurden nicht mitgeteilt. Doch nach Informationen der „Financial Times“ überstiegen die Gebote für das Memoiren-Doppelpack zuletzt 60 Millionen Dollar (56,7 Millionen Euro) - ein Rekord für Präsidenten-Erinnerungen in den Vereinigten Staaten.

          Teil der Abmachung soll zudem sein, dass eine Million Exemplare im Namen der Familie Obama an die Organisation First Book geht. Das ist eine Wohltätigkeitsorganisation, die Kinder aus sozial schwachen Familien mit Büchern versorgt.

          Barack Obama ist bereits Autor von zwei Memoiren-Bänden und einem Kinderbuch. Der frühere Präsident hatte mehrfach geäußert, er verspüre ein gewisses Schriftstellertalent und wolle keine reine Nacherzählung seiner Zeit im Weißen Haus abliefern.

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