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Banken im Umbruch : Chefs von Deutscher und Commerzbank besprachen Fusion

  • Aktualisiert am

Die Spitzen von Deutscher Bank und Commerzbank haben wohl doch über einen Zusammenschluss gesprochen. Bild: Lukas Kreibig

Die Spitzen der beiden größten deutschen Geldhäuser haben tatsächlich über einen Zusammenschluss gesprochen. Weit gekommen sind sie nach F.A.Z.-Informationen aber nicht.

          Auf dem deutschen Bankenmarkt bahnt sich möglicherweise eine spektakuläre Verbindung an. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung haben die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank und der Commerzbank über einen Zusammenschluss der beiden Häuser gesprochen. Wie zu hören ist, sollen durchaus ernsthafte Gespräche in einer aufgeschlossenen Atmosphäre geführt worden sein, die weit über eine erste Kontaktaufnahme hinausgegangen sind.

          Zu regelrechten Verhandlungen ist es offenbar aber noch nicht gekommen; vielmehr wurden die Gespräche vor einer für Verhandlungen notwendigen gegenseitigen Prüfung der Bücher („due diligence“) beendet.

          Man sei zu dem Ergebnis gelangt, dass die konkrete Umsetzung eines Zusammenschlusses gegenwärtig außerordentlich schwierig sei. Daher wollten beide Banken erst einmal ihre Hausaufgaben machen.

          Am Vormittag hatte Deutsche-Bank-Chef John Cryan auf einer Banken-Tagung in Frankfurt über einen Zusammenschluss der beiden größten deutschen Geldhäuser gesagt: „Das glaube ich nicht.“ Und er fügte hinzu: „Wir wollen die Deutsche Bank eigentlich kleiner und einfacher machen.“

          Er reagierte damit auf einen Bericht des „Manager Magazin“, wonach es interne Überlegungen in der Deutschen Bank über einen solchen Zusammenschluss gibt. Die Deutsche Bank hingegen konzentriere sich auf ihre Strategie und habe noch eine Menge Arbeit vor sich.

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