https://www.faz.net/-gqe-9m0q7

In drei Monaten : Bank of America verdient fast 7 Milliarden Dollar

  • Aktualisiert am

Die Bank of America hat ein erfolgreiches erstes Quartal 2019 hinter sich. Bild: AFP

Die Bank of America verbucht im ersten Quartal 2019 einen Rekordgewinn. Das Nettoergebnis legt um 6 Prozent zu. In einigen Geschäftsbereichen sieht es aber nicht so rosig aus.

          Die Bank of America ist mit einem Rekordgewinn in das Jahr gestartet. Das Nettoergebnis legte im ersten Quartal um sechs Prozent auf 6,87 Milliarden Dollar zu, wie die nach JP Morgan zweitgrößte amerikanische Bank am Dienstag mitteilte.

          Dabei profitierte das Geldhaus vom florierenden Geschäft mit Privatkunden, die mehr Kredite nachfragten und auch ihre Kontoeinlagen erhöhten. Ein steigender Zinsüberschuss half der Bank of America über die Schwäche im Handel mit Aktien und Anleihen hinweg, der wie bei der Konkurrenz kräftig zurückging.

          „Das Wirtschaftswachstum und die Aktivitäten der Verbraucher in den Vereinigten Staaten bleiben solide“, sagte Konzernchef Brian Moynihan. „Unternehmen jedweder Größe nehmen Kredite auf und kurbeln die Wirtschaft an, die Kreditqualität ist stark.“ Zudem habe der vielfältige Geschäftsmix der Bank den Quartalsgewinn auf ein Rekordniveau gebracht, sagte Moynihan. Die Entwicklung an den Kapitalmärkten sei allerdings schwierig gewesen, räumte er ein.

          Gemischtes Bild im Bankensektor

          Die Erträge der Bank stagnierten bei 23 Milliarden Dollar, während Analysten mit einem Anstieg auf 23,3 Milliarden gerechnet hatten. Im Handelsgeschäft brachen sie allerdings um 17 Prozent ein, der Gewinn des Bereichs Global Markets sackte sogar um 26 Prozent nach unten. Im Privatkundengeschäft zogen die Erträge hingegen um 7 Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar an. Der Überschuss der Sparte legte um 25 Prozent auf gut 3,2 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn je Aktie lag mit 70 Cent über den Analystenschätzungen von 62 Cent.

          Die Quartalsbilanzen der amerikanischen Konkurrenten waren gemischt ausgefallen. Während JP Morgan, das mit Abstand größte Geldhaus Amerikas, einen Rekordgewinn von 9,2 Milliarden Dollar im ersten Quartal verbuchte und Wells Fargo seinen Quartalsgewinn um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 5,9 Milliarden Dollar steigerte, herrschte bei Goldman Sachs Flaute. Verglichen mit dem Vorjahreswert fiel der Überschuss im ersten Quartal um 21 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar, in etwa 2,0 Milliarden Euro.

          Weitere Themen

          Spielt China seinen nächsten Trumpf aus?

          Handelskonflikt : Spielt China seinen nächsten Trumpf aus?

          Mitten im Handelskrieg der beiden größten Wirtschaftsmächte verkauft Peking so viele amerikanische Staatsanleihen wie seit Jahren nicht mehr. Zieht China nach seiner angedrohten Beschränkung des Exports der Seltenen Erden nun seine nächste Waffe?

          Topmeldungen

          China hat im Monat April so wenig amerikanische Schuldtitel gehalten wie seit zwei Jahren nicht mehr.

          Handelskonflikt : Spielt China seinen nächsten Trumpf aus?

          Mitten im Handelskrieg der beiden größten Wirtschaftsmächte verkauft Peking so viele amerikanische Staatsanleihen wie seit Jahren nicht mehr. Zieht China nach seiner angedrohten Beschränkung des Exports der Seltenen Erden nun seine nächste Waffe?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.