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Gegenwind vom Verkehrsminister : Letzte Chance für den Bahn-Chef

„Im ersten Halbjahr werden wir Verbesserungen in der Pünktlichkeit sehen“, verspricht Bahn-Chef Richard Lutz (54). Bild: action press

Die Deutsche Bahn ist in einem miserablen Zustand – und Verkehrsminister Andreas Scheuer verlangt von Richard Lutz einen Ausweg aus dem Desaster. Sonst könnte ihm der Rauswurf drohen.

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          Die Feierlichkeiten fallen aus. Denn das würde gerade so gar nicht zur aktuellen Stimmung passen. Dabei könnten die Bahn und ihr Vorstandsvorsitzender Richard Lutz eigentlich doppelt anstoßen. Die Deutsche Bahn AG wird 25 Jahre alt, der Konzern entstand 1994 aus der Fusion der staatlichen Deutschen Bundesbahn mit der Reichsbahn der ehemaligen DDR. Und im gleichen Jahr begann Lutz seine Bahnkarriere.

          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Doch jetzt, Anfang 2019, muss Lutz um seine weitere Karriere bangen. Wenn er es nicht bald schafft, die chaotischen Zustände bei der Bahn in den Griff zu bekommen, droht ihm der Rauswurf. Es ist seine letzte Bewährungschance – und die härteste Zeit, seit er vor knapp zwei Jahren Bahn-Chef wurde.

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