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Bahn-Beauftragter Ferlemann : Der teure Plan für die Bahn

Die Züge in Deutschland sind meist voll und oft unpünktlich. Trotzdem drohen den Bahnkunden immer höhere Preise. Bild: dpa

Enak Ferlemann ist Bahn-Beauftragter der Regierung. Er soll das Chaos beenden. Seine Kritik ist schonungslos, die Reformpläne radikal. Wenn er sich durchsetzt, müssen Bahnfahrer viel mehr bezahlen.

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          Na klar, es erwischt auch den Bahn-Beauftragten der Bundesregierung. Enak Ferlemann muss das Gespräch mit dieser Zeitung kurzfristig um eine halbe Stunde nach hinten verschieben, der Grund: Zugverspätung. Ein Schaden am Stellwerk, so haben sie es im ICE durchgesagt. Natürlich regt ihn das auf. „Das zeigt genau die Schwächen des Systems Schiene“, sagt der CDU-Politiker. „Das muss besser werden.“

          Dyrk Scherff

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ralph Bollmann

          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Kommenden Mittwoch wird er wieder im Mittelpunkt stehen. Da sitzt er ein weiteres Mal mit dem Bahn-Vorstand zusammen, auch Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ist dabei. Abermals geht es darum, das Debakel bei der Bahn irgendwie einzudämmen, wie schon vorvergangene Woche, als Bahn-Chef Richard Lutz zweimal im Morgengrauen zum Rapport erschien.

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