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„Phasa-35 UAV“ : Briten bauen die Superdrohne

Die „Phasa-35“ von BAE Systems Bild: BAE Systems

Sie hat die Spannweite einer Boeing, fliegt höher als ein Kampfjet, kann ein Jahr lang in der Luft sein und zum Pfeiler des „Internets vom Himmel“ werden. 2025 könnte die Massenfertigung beginnen.

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          Facebook hat es versucht und ist gescheitert. Auch Google hat es probiert und winkte letztlich ab. Nun macht sich der britische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern BAE Systems daran, eine neue Art von Drohne zu entwickeln. Die soll nicht nur höher, weiter und länger fliegen als alle anderen Flugobjekte ihrer Art, sondern auch ein zentraler Baustein für die Kommunikationsnetze der Zukunft sein. In den kommenden Wochen geht der unbemannte Überflieger in eine neue Runde von Tests. Im Jahr 2025 soll er marktreif sein.

          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Superdrohne wird von den Briten „Phasa-35 UAV“ genannt und ist mit reichlich Solarzellen, Akkus sowie Elek­tromotoren bestückt. Sie bewegt sich kaum schneller als ein Radfahrer, wird mit Sonnenlicht bespeist und hat einen kleinen ökologischen Fußabdruck. Vor allem aber soll sie 21.000 Meter über der Erdoberfläche und mehr als 12 Monate lang ohne eine Zwischenlandung fliegen können. Das dürfte sie zu einem Highflyer der Extraklasse machen.

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