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Automobile : Durchsuchungen bei Daimler-Chrysler wegen Insiderhandels

  • Aktualisiert am

Wer wußte, wann Jürgen Schrempp zurücktritt? Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Wegen des Verdachts des Insiderhandels im Zusammenhang mit dem Rücktritt Jürgen Schrempps bei Daimler-Chrysler hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart an diesem Donnerstag mehrere Wohnungen und Büros durchsucht.

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          Wegen des Verdachts des Insiderhandels bei Daimler-Chrysler hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstag mehrere Wohnungen und Büros durchsucht. Betroffen seien auch zwei Daimler-Chrysler-Mitarbeiter, Namen wurden nicht genannt. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Tomke Beddies, sagte, es werde gegen vier Personen ermittelt. Die bei den Durchsuchungen sicher gestellten Unterlagen müßten ausgewertet werden.

          Die Staatsanwaltschaft Stuttgart habe auf Grund der ihr von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) mitgeteilten Informationen ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Insiderhandelsverbot eingeleitet.

          Es bestehe der Verdacht, daß Aktien von Daimler-Chrysler unter Ausnutzung der Kenntnis vom Ausscheiden des derzeitigen Vorstandsvorsitzenden, Jürgen Schrempp, vor Bekanntgabe dieser Information an die Öffentlichkeit in der Erwartung von Kurssteigerungen erworben wurden, beziehungsweise das zu erwartende Ausscheiden von Schrempp bereits im Vorfeld der wertpapierrechtlich vorgeschriebenen Ad-hoc-Meldung unberechtigt an Dritte weitergegeben worden sei.

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