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Automobile : Audi steigert den Absatz

  • Aktualisiert am

Hoffnungsträger: Prototyp des Geländewagens Q7 Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Die Volkswagen-Tochter verkauft mehr Autos denn je und setzt sich hohe Ziele. Bei der Präsentation der Quartalszahlen sagte der Vorstand Winterkorn, man wolle die „führende Premiummarke weltweit“ werden.

          Der Volkswagen-Konzern kann sich in der Krise auf solide Ergebnisse bei seiner Tochter Audi verlassen. Zwar ging der Nachsteuer-Gewinn bei dem Ingolstädter Autobauer im ersten Halbjahr um fast 11 Prozent auf 300 Millionen Euro zurück. Umsatz, Absatz und operatives Ergebnis konnte das Unternehmen aber deutlich steigern. „Der Erfolg in den ersten sechs Monaten ist eine klare Bestätigung unserer Produktstrategie“, sagte Audi-Chef Martin Winterkorn am Dienstag in Ingolstadt.

          Den Vorsteuergewinn steigerte Audi in den ersten sechs Monaten um 1,6 Prozent auf 510 Millionen Euro. Der gesamte VW-Konzern verdiente im selben Zeitraum vor Steuern 672 Millionen Euro. Das operative Ergebnis bei Audi verbesserte sich um gut 12 Prozent auf 658 Millionen Euro. Winterkorn führte dies auf die laufenden Sparprogramme zurück. Der Audi-Umsatz legte in den ersten Monten um gut sieben Prozent auf erstmals 13,2 Milliarden Euro zu.

          „Die führenden Premiummarke weltweit werden“

          Beim Absatz erzielte der Autobauer ebenfalls einen Halbjahres-Bestwert. Die Zahl der Auslieferungen stieg um gut acht Prozent auf 421 967. Für das Gesamtjahr rechnet Winterkorn weiterhin mit dem zwölften Absatzrekord in Folge an: „Für das Gesamtjahr peilen wir mit erstmals mehr als 800.000 ausgelieferten Fahrzeugen zum zwölften Mal in Folge eine Steigerung an.“

          Der für nächstes Frühjahr angekündigte Sportgeländewagen Q7 und „der erste reinrassige Sportwagen“ von Audi sowie neue Märkte in Asien sollen dazu beitragen, daß man im Jahr 2008 erstmals eine Million Autos verkauft. Winterkorn bekräftigte das Ziel, Audi bis zum Ende des Jahrzehnts zur „führenden Premiummarke weltweit“ zu machen.

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