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Absatz brummt : Europäer kaufen wieder viele neue Autos

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Der Branchenverband ACEA hat das Verkaufsplus im europäischen Automarkt bestätigt. Bild: dpa

In Europa verkaufen die Autohersteller seit zwei Jahren immer mehr Autos. Das hilft den Herstellern über die Verkaufsflaute in China hinweg.

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          Während die deutschen Hersteller in China schwächeln, hat der Autoabsatz in der Europäischen Union im August erneut zugelegt. Die Zahl der Neuzulassungen stieg um 11,2 Prozent auf knapp 745.000 verkaufte Autos, wie der Herstellerverband ACEA am Dienstag mitteilte.

          Den größten Zuwachs gab es in Spanien mit einem Plus von 23,3 Prozent. Aber auch in den anderen großen Absatzmärkten kletterten die Verkäufe. So verbuchten die Hersteller in Italien ein Plus von 10,6 Prozent, in Frankreich und Großbritannien wurden rund 10 Prozent mehr Autos verkauft und auch in Deutschland lag der Absatz 6,2 Prozent über dem Wert aus dem Vorjahr.

          Die Erholung der Nachfrage in Europa nach jahrelanger Krise hilft den Autobauern, über die Schwäche in China hinwegzukommen. Im weltgrößten Automarkt China könnte 2015 erstmals seit fast zwei Jahrzehnten der Absatz sinken. Hingegen halte der Aufwärtstrend in der EU seit zwei Jahren an, erklärte der Herstellerverband ACEA. In den ersten acht Monaten 2015 rollten gut neun Millionen neue Autos auf die europäischen Straßen, ein Anstieg von 8,6 Prozent.

          Bei den deutschen Autobauern schnitten erneut vor allem die beiden Oberklassehersteller Daimler (mit einem Plus von 23,3 Prozent) und BMW (mit einem Plus von 21,4 Prozent) besonders gut ab. Volkswagen lag mit seinen Marken VW, Audi, Skoda und Seat mit 5,1 Prozent ebenfalls im Aufwind.

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