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Gesetzesvorschlag : Australien fordert Google und Facebook heraus

„Wir reagieren nicht auf Drohungen“, sagt der australische Premier Morrison zu Googles Manöver. Bild: Reuters

Die Google und Facebook sollen in Australien für Verlagsinhalte zahlen. Werden die beiden Internetgiganten Australien dann verlassen oder kommt es noch zu einer Einigung?

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          Der Graben zwischen der australischen Regierung und Google wird immer tiefer: Schatzkanzler Josh Frydenberg forderte den amerikanischen Internetriesen am Donnerstag noch einmal eindringlich auf, für das Nutzen von Nachrichten australischer Medien zu zahlen. „Die digitalen Giganten sollten sich darauf konzentrieren, für Inhalt zu zahlen, statt ihn zu blockieren“, sagte der Politiker Frydenberg.

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Zuvor hatte Google in Australien eine Änderung seines System eingeführt, die es selbst als „Experiment“ einstufte. Die Amerikaner blockierten einige Inhalte australischer Zeitungen in ihrer Internetsuche, um so „den gegenseitigen Einfluss des Nachrichtengeschäftes und von Google Search zu messen“, wie sie später erklärten.

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