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Mustafa Suleyman : Das kaltgestellte KI-Genie

Mustafa Suleyman, Mitgründer von Deep Mind Bild: Getty

Deep-Mind-Mitgründer Mustafa Suleyman räumt seinen Posten im Google-Labor für Künstliche Intelligenz. Nun wird über die möglichen Gründe spekuliert. Ein Faktor könnte der Datenskandal von 2017 sein, der Suleyman viel Einfluss kostete.

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          Die Nachricht, dass der hochbegabte, auch schillernde Mitgründer von Deep Mind das Unternehmen verlässt, hat in der internationalen Tech-Szene für Gesprächsstoff gesorgt. Vergangene Woche wurde das Ausscheiden bekannt, und sofort gab es Spekulationen über die Gründe. Erst hieß es, er müsse das Unternehmen verlassen wegen Streits über seine Projekte und über die Verluste der Firma; dann war von einer Auszeit in beiderseitigem Einverständnis die Rede. Mustafa Suleyman twitterte, er brauche „persönliche Zeit für eine Pause, um wieder aufzuladen“. Eine Unternehmenssprecherin sagte, er brauche eine Pause „nach zehn hektischen Jahren“.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Im Raum bleiben indes Spekulationen über ein Zerwürfnis des 35 Jahre alten Deep-Mind-Mitgründers mit dem heutigen Eigentümer Google, der das aufstrebende vermeintliche Wunderunternehmen für Künstliche Intelligenz (KI) im Jahr 2014 für 400 Millionen Pfund, damals mehr als eine halbe Milliarde Dollar, gekauft hat. Es habe Konflikte über die Ausrichtung von Projekten gegeben, hieß es; Suleyman sei außerdem verbittert darüber, dass Google seine Gesundheitssparte geschluckt habe. Bestätigt ist das nicht.

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