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Auftragseingang : „Der Maschinenbau bleibt eindeutig auf Wachstumskurs“

  • Aktualisiert am

Mitarbeiter in der Firmenzentrale von EBM-Papst in Mulfingen Bild: dpa

Die Branche ist weiter im Aufwind und hat im Vergleich zum Mai 2020 47 Prozent mehr Aufträge erhalten. Das Thema Lieferketten bereitet aber nach wie vor Sorgen.

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          Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau bleibt weiter in Fahrt. Die Branche habe im Mai einen Zuwachs der Bestellungen von 47 Prozent im Vergleich zum von der Corona-Krise geprägten Vorjahr verbucht, teilte der Branchenverband VDMA am Freitag mit. Die Nachfrage aus dem Inland legte dabei um 33 Prozent zu, aus dem Ausland kamen 55 Prozent mehr Bestellungen. Noch im April waren die Bestellungen insgesamt rasant um 72 Prozent in die Höhe geschossen. „Doch der Maschinenbau bleibt eindeutig auf Wachstumskurs“, bilanzierte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

          In dem weniger von Schwankungen beeinträchtigten Drei-Monats-Zeitraum März bis Mai legten die Bestellungen insgesamt ebenfalls um real 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Der Verband hatte erst Anfang Juni seine Prognose für 2021 erhöht. Die Produktion in der Branche werde in diesem Jahr um zehn Prozent steigen, hatte der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Karl Haeusgen, gesagt. Die zunächst von den Folgen der Corona-Krise stark gebeutelte Branche spürt seit vergangenem Herbst wieder Rückenwind.

          „Sorgen bereitet uns allerdings die angespannte Situation in den Lieferketten, sowie die neuerliche Diskussion um Grenzschließungen in der EU“, warnte Wiechers: „Wir dürfen den wirtschaftlichen Aufschwung in Europa nicht wieder durch einen Flickenteppich an Grenzkontrollen gefährden.“

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