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Medienkonzern : Aufsichtsrat von Pro Sieben Sat.1 nur knapp entlastet

  • Aktualisiert am

Einflussreicher Aktionär: Silvio Berlusconi Bild: EPA

Die Berlusconis setzen ein Zeichen, stellen sich jedoch hinter den Vorstand. Anteilseigner protestieren gegen Lawrow-Interview in Italien

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          chs. ROM ⋅ Die Aktionäre des führenden deutschen Privatsenders Pro Sieben Sat.1 haben den Vorstand, nicht aber den teilweise scheidenden Aufsichtsrat mit großer Mehrheit entlastet. Das unterschiedliche Ergebnis spiegelt das komplizierte Verhältnis der Fernseh- und Digitalgruppe mit ihrem größten Einzelaktionär wider, dem italienischen TV-Konzern Media for Europe (MfE) im Besitz der Familie des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Der Aufsichtsrat wurde mit einer Mehrheit von 52 Prozent nur knapp entlastet.

          Der italienische Großaktionär mit mehr als 25 Prozent des Pro-Sieben-Sat.1-Kapitals hatte dem gesamten Aufsichtsrat die Entlastung verweigert. MfE hatte zuvor Abstimmungen über die einzelnen Führungsmitglieder gefordert, das entspreche „den Mindeststandards der Transparenz und der Corporate-Governance-Praxis“. MfE konnte sich damit aber nicht durchsetzen.

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