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Audi, Daimler, BMW : Ein bisschen unabhängiger von Google

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Die HERE HD-Karte erfasst Milliarden von 3D-Punkten, um damit ein virtuelles Modell der Fahrbahnoberfläche zu entwickeln. Bild: obs

Nun ist es offiziell: Die Nokia-Karten-Sparte „Here“ gehört jetzt drei deutschen Autobauern. Sie zahlten dafür einen Milliarden-Betrag.

          Audi, BMW und Daimler sind jetzt offiziell Besitzer eines eigenen Kartendienstes: Der Netzausrüster Nokia meldete an diesem Freitag den Vollzug des milliardenschweren Deals rund um den Dienst „Here“.

          Nokias Kartensparte Here war während des im August beschlossenen Verkaufs insgesamt mit 2,8 Milliarden Dollar bewertet worden. Die Finnen bekamen netto 2,55 Milliarden Dollar, heißt es nun.

          Digitale Karten sind ein Schlüssel-Element für den Verkehr mit selbstfahrenden Autos. Die deutschen Autobauer machen sich mit Here unabhängiger von den wenigen anderen globalen Anbietern wie Google oder TomTom.

          Sie wollen auf Grundlage der bisherigen Nokia-Sparte eine Plattform mit Zugang für andere Hersteller aufbauen. Auch der Fahrdienst-Vermittler Uber sowie mehrere chinesische Unternehmen sollen für Here mitgeboten haben.

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