https://www.faz.net/-gqe-8ayp9

Audi, Daimler, BMW : Ein bisschen unabhängiger von Google

  • Aktualisiert am

Die HERE HD-Karte erfasst Milliarden von 3D-Punkten, um damit ein virtuelles Modell der Fahrbahnoberfläche zu entwickeln. Bild: obs

Nun ist es offiziell: Die Nokia-Karten-Sparte „Here“ gehört jetzt drei deutschen Autobauern. Sie zahlten dafür einen Milliarden-Betrag.

          1 Min.

          Audi, BMW und Daimler sind jetzt offiziell Besitzer eines eigenen Kartendienstes: Der Netzausrüster Nokia meldete an diesem Freitag den Vollzug des milliardenschweren Deals rund um den Dienst „Here“.

          Nokias Kartensparte Here war während des im August beschlossenen Verkaufs insgesamt mit 2,8 Milliarden Dollar bewertet worden. Die Finnen bekamen netto 2,55 Milliarden Dollar, heißt es nun.

          Digitale Karten sind ein Schlüssel-Element für den Verkehr mit selbstfahrenden Autos. Die deutschen Autobauer machen sich mit Here unabhängiger von den wenigen anderen globalen Anbietern wie Google oder TomTom.

          Sie wollen auf Grundlage der bisherigen Nokia-Sparte eine Plattform mit Zugang für andere Hersteller aufbauen. Auch der Fahrdienst-Vermittler Uber sowie mehrere chinesische Unternehmen sollen für Here mitgeboten haben.

          Weitere Themen

          Unternehmer im Klimastreik Video-Seite öffnen

          Nachhaltig wachsen! : Unternehmer im Klimastreik

          Längst protestieren neben Schülern auch immer mehr Gründer für mehr Klimaschutz. „Entrepreneurs for Future“ ist mit über 4000 deutschen Unternehmen eine von vielen Initiativen, die jetzt deutlich machen: Es ist an der Zeit, anders zu wirtschaften!

          Zuckerberg im Kreuzfeuer

          Kritische Fragen zu Libra : Zuckerberg im Kreuzfeuer

          Facebook-Gründer Mark Zuckerberg steht unter Druck. Im Repräsentantenhaus muss er die geplante Kryptowährung Libra verteidigen. Die Abgeordneten befürchten, sie könne den Dollar gefährden und damit die Weltpolitik beeinflussen.

          Topmeldungen

          Will nicht weichen: Baschar al Assad am Mittwoch in Idlib

          Syrien-Konflikt : Wer Schutz verspricht, muss schützen

          Seit Jahren wird über sichere Zonen in Syrien diskutiert, doch nie waren die Umstände widriger. Nato-Mitglieder zweifeln an Deutschlands Motiven – derweil spielen russische und türkische Einsatzkräfte vor Ort ihre Macht aus.
          Das war nichts: Axel Witsel (Zweiter von links) und Borussia Dortmund verlieren in Mailand.

          Pleite in Champions League : Dieser BVB reicht nicht

          Mit der ersten Chance trifft Inter Mailand gegen Dortmund. Der BVB erholt sich davon bis zum Schlusspfiff nicht und muss sogar noch einen weiteren Rückschlag einstecken. Besonders eine Situation dürfte die Borussia deshalb besonders ärgern.
          Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow im September bei der Kartoffelernte in Heichelheim.

          Linkspartei in Thüringen : Ganz anders als gedacht

          In Thüringen führt Bodo Ramelow seit fünf Jahren die erste rot-rot-grüne Regierung. Am Sonntag will er wiedergewählt werden. Selbst ohne eigene Mehrheit könnte er im Amt bleiben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.