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Attacke auf Uber-Mitarbeiter : Fünf Taxifahrer in Madrid festgenommen

  • Aktualisiert am

Ein Bild von Mitte Oktober 2014, als Madrids Taxifahrer auf die Straße gingen, um gegen Taxi-Apps wie Uber zu protestieren. Bild: Reuters

In Madrid sind fünf Taxifahrer festgenommen worden. Sie sollen einen Mitarbeiter des Taxi-App-Anbieters Uber verfolgt und bedrängt haben. Es kam zu einem Unfall.

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          Wegen Verfolgung und Bedrohung eines Mitarbeiters des Fahrtdienst-Vermittlers Uber sind fünf Taxifahrer in Spanien festgenommen worden. Die Männer hätten in Madrid in der Nacht zum Samstag das Fahrzeug des Opfers mit ihren jeweiligen Taxis verfolgt und bedrängt und so zu einem Unfall verleitet, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei. Danach hätten sie ihn mit dem Tode bedroht. Ein Sprecher der betroffenen Taxifirma versicherte derweil, seine Mitarbeiter hätten den Mann nur identifizieren und anzeigen wollen.

          Die neue Konkurrenz durch Fahrtdienst-Vermittler hat Taxifahrer in ganz Europa zu Protesten veranlasst. Die Anbieter, die mittels Apps nicht ausgebildete Privatfahrer vermitteln, stellten eine unfaire Konkurrenz dar, die zu Wettbewerbsverzerrung führe, wird beklagt.

          Der Taxifahrer-Verband in Madrid FPTM hatte vor wenigen Wochen die Regionalregierung aufgefordert, „endlich wirkungsvolle Maßnahmen“ gegen Uber zu ergreifen.

          Der amerikanische Vermittlungsdienst, seit September in Madrid tätig, teilte mit, dass die Geschäfte des Unternehmens in Spanien aufgrund eines großen Angebots an Fahrern und der besonders großen Nachfrage der Kunden deutlich schneller wachsen als etwa in Paris oder London.

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