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Millionenhilfe aus Amerika : Astra Zeneca startet wichtige Tests für Covid-19-Medikament

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Die Außenansicht von dem Hauptsitz des Pharmakonzerns Astra Zeneca in Australien. Bild: dpa

Die Vereinigten Staaten haben sich bis zum Jahresende 100.000 Dosen des Medikaments vom britischen Pharmakonzern gesichert. Dafür haben sie das Unternehmen mit knapp einer halben Milliarde Dollar unterstützt.

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          Mit knapp einer halben Milliarde Dollar (knapp 423 Millionen Euro) unterstützt die amerikanische Regierung die britische Pharma-Firma Astra Zeneca bei der Entwicklung eines Medikaments gegen die Corona-Krankheit Covid-19. Gleichzeitig gab der Konzern am Montag den Start der dritten und entscheidenden Phase der klinischen Tests mit dem Antikörper-Wirkstoff AZD7442 bekannt. Die Studien sollen die Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffs prüfen.

          Mit insgesamt 486 Millionen Dollar sicherten sich die Vereinigten Staaten laut Astra Zeneca die Lieferung von bis zu 100.000 Dosen zum Jahresende. Zudem hätten sie eine Option auf eine Million weiterer Dosen im kommenden Jahr.

          Im Rahmen von zwei Studien werden nach Angaben des Unternehmens 6100 Probanden in Amerika und anderen Ländern getestet. Die Studien sollen „in den nächsten Wochen“ beginnen. In einer weiteren Studie soll der Wirkstoff an rund 4000 Covid-19-Patienten auf die Wirksamkeit zur Behandlung der Krankheit erprobt werden.

          AZD7442 ist eine Kombination aus zwei langlebigen Antikörpern, die von rekonvaleszenten Covid-19-Patienten stammen. Astra Zeneca lizenzierte den Wirkstoff im Juni. Ende August hatte der Konzern mit Unterstützung der amerikanischen Regierung Phase-1-Studien mit AZD7442 eingeleitet. Das Pharmaunternehmen entwickelt darüber hinaus mit der Universität Oxford einen Impfwirkstoff, der zu den vielversprechendsten Impfstoff-Kandidaten weltweit zählt.

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