https://www.faz.net/-gqe-a84e0

Insgesamt 40 Millionen Dosen : Astra-Zeneca liefert der EU nun doch mehr Impfstoff

  • Aktualisiert am

Impfstoff-Dosen des britisch-schwedischen Herstellers Astra-Zeneca Bild: Reuters

Nach dem Streit zwischen der Europäischen Union und Astra-Zeneca wird der Hersteller nun doch mehr Dosen liefern. Nun soll immerhin die Hälfte der ursprünglich anvisierten Menge an die EU gehen.

          1 Min.

          Der Hersteller Astra-Zeneca will nach EU-Angaben im ersten Quartal nun doch mehr Impfstoff an die Europäische Union liefern als angekündigt. Es kämen neun Millionen Dosen hinzu, also insgesamt 40 Millionen Dosen, teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Sonntagabend auf Twitter mit. Das ist die Hälfte der ursprünglich anvisierten Menge von 80 Millionen Dosen.

          Von der Leyen schrieb auch, Astra-Zeneca wolle eine Woche früher mit der Lieferung beginnen als geplant. Die Firma wolle zudem ihre Produktionskapazität in Europa ausbauen. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sprach von einer guten Nachricht und einem guten Schritt nach vorn.

          Astra-Zeneca hatte vor gut einer Woche überraschend mitgeteilt, im ersten Quartal statt 80 Millionen nur 31 Millionen Dosen Impfstoff an die EU-Staaten zu liefern. Die EU reagierte empört und setzte die Firma unter Druck, die Lieferkürzung zurückzunehmen. Das soll laut von der Leyen nun zumindest zum Teil geschehen. Der Impfstoff ist seit Freitag in der EU für Erwachsene ohne Altersbegrenzung zugelassen. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission das Mittel aber nur für Erwachsene unter 65 Jahren.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Im Steinbruch des Baustoffkonzerns HeidelbergCement

          Klimakiller Zement : Das Fundament der Welt wird zum Feindbild

          Die Zementindustrie verursacht sieben bis acht Prozent aller Treibhausgase: Heidelcement stößt so viel aus wie ganz Österreich. Der Emissionshandel stößt hier an seine Grenzen, das Bauen wird sicher teurer. Gibt es eine Lösung?

          Alltag in modernen Werkhallen : Arbeiterklasse 4.0

          Der klassische Blaumann hat vielerorts ausgedient. Doch auch in der High-End-Fertigung heißt es „Arbeiter bleibt Arbeiter“. Sechs Beschäftigte schildern ihren Alltag in modernen Werkhallen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.