https://www.faz.net/-gqe-956ku

Unbeabsichtigtes Wegrollen : Aston Martin ruft Tausende Autos zurück

  • Aktualisiert am

Die Marke Aston Martin wurde vor allem durch die James-Bond-Filme bekannt. Bild: Hersteller

Der Sportwagenhersteller Aston Martin muss mitten in den Vorbereitungen für einen Verkauf oder einen Börsengang mehr als 5000 seiner Autos zurückrufen. Betroffen sind zumeist Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten.

          1 Min.

          Mitten in den Vorbereitungen für einen Börsengang oder einen Verkauf von Aston Martin ruft der Sportwagenhersteller in den Vereinigten Staaten Tausende Fahrzeuge zurück. Betroffen sind insgesamt 5500 Autos aus den Jahren 2005 bis 2016, wie am Montag aus einer Veröffentlichung auf der Internetseite der US-Verkehrsaufsicht NHTSA hervorging. Bei einigen Fahrzeugen drohten Probleme, durch die das Fahrzeug unbeabsichtigt wegrollen könne, hieß es. Bei anderen könne ein Batteriekabel in einer bestimmten Position des Fahrersitzes beschädigt werden und das Brandrisiko erhöhen. Bei der durch James-Bond-Filme bekanntgewordenen Automarke war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

          Die italienische Beteiligungsgesellschaft Investindustrial und eine Gruppe kuwaitischer Investoren, die derzeit zusammen mehr als 90 Prozent an Aston Martin halten, erwägen Insidern zufolge einen Börsengang oder einen Verkauf der in England ansässigen Traditionsfirma. Sie hatte in den vergangenen sechs Geschäftsjahren durchweg Verluste geschrieben. Für 2017 strebt das Unternehmen aber einen Gewinn an.

          Weitere Themen

          Bis zu 6300 Euro Entschädigung für VW-Kunden Video-Seite öffnen

          Dieselskandal : Bis zu 6300 Euro Entschädigung für VW-Kunden

          Die Einigung von VW und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Dieselstreit sieht auch weiterhin ein Vergleichsangebot in Höhe von 830 Millionen Euro vor. Kunden, die sich in das Klageregister eingetragen haben, bietet VW eine Einmalzahlung an.

          Erstes Land der Welt führt kostenlosen ÖPNV ein

          Luxemburg : Erstes Land der Welt führt kostenlosen ÖPNV ein

          Wer von Samstag an in Luxemburg in einen Bus oder eine Bahn steigt, muss nichts mehr zahlen. Das kleine Großherzogtum will damit Vorreiter bei der Verkehrswende werden. Kostenpunkt: 41 Millionen Euro im Jahr.

          Topmeldungen

          Ein Hotel in Wuhan dient auch als Quarantänestation.

          Helfer in Wuhan : Lieber im Hotel als zu Hause schlafen

          Hotelmanagerin Xiao Yaxing leitet vier Hotels in Wuhan. Die Häuser sind derzeit ausgebucht, aber nicht mit Gästen: Yaxing lässt medizinisches Personal dort übernachten. Solch ein Engagement ist in China nicht selbstverständlich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.