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Mode : Türöffner Modeschule

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Bild: F.A.Z.

Arbeitsmarkt: Einsatz in Qualitätskontrolle und Produktion sind nach dem Besuch einer Modeschule genauso möglich, wie die Arbeit als Designer oder Kostümbildner, als Illustrator oder Journalist für Modemagazine.

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          Die Bekleidungsindustrie hat in den vergangenen Jahren Jahren negative Schlagzeilen mit Stellenabbau und Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland. Doch eröffnen sich Spezialisten immer noch gute Karrierechancen. „Wir brauchen dringend qualifizierten Nachwuchs“, sagt Thomas Rasch, stellvertretender Präsident des Modeverbandes German Fashion. Die Modeindustrie benötige „Systemköpfe“, die flexibel im Ausland einsetzbar sind. Sie führen in den Produktionsstätten Qualitätskontrollen durch und optimieren die Prozesse.

          Die Fachhochschule Niederrhein in Mönchengladbach bietet für diesen Bereich drei Bachelorstudiengänge an. Sie lösen die bisherigen Diplomstudiengänge Anfang des Wintersemesters 2006/2007 vollständig ab. Die Studiengänge „Textil- und Bekleidungstechnik“ und „Design-Ingenieur“ finden jeweils in deutscher Sprache statt, „Textile & Clothing Management“ hingegen auf englisch. Darauf aufbauend werden auch zwei Masterstudiengänge angeboten.

          Kontaktnetzwerk aus der Studienzeit

          Absolventen der Fachhochschulen profitieren häufig von den Kontakten zu Unternehmen, die schon während ihrer Studienzeit geknüpft werden. Marie-Louise Klotz, Dekanin des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik von der Hochschule Niederrhein, sagt ihren Absolventen gute Karrierechancen in Bekleidungsunternehmen voraus. Sie seien für alle Aufgaben im gesamten Bereich der Organisation von Firmen vorbereitet. Dies umfasse alles vom Kollektionsentwurf bis hin zur Qualitätskontrolle.

          Der Besuch einer Modeschule ist der traditionelle Weg, um in der Modebranche Fuß zu fassen. Nach einer Ausbildung an einer Modeschule stehen viele Türen offen: die Arbeit als Designer oder als Kostümbildner, als Illustrator oder Journalist der großen Modemagazine. In den Modeunternehmen werden Absolventen auch als Produktmanager eingesetzt.

          „Mode-Fremdsprache“ von Vorteil

          Je nach Ausrichtung der Modeschule wird der Schüler als Spezialist für Grafik und Design, für Kollektionsgestaltung oder für Schnittechniken ausgebildet. Meistens ist die allgemeine Hochschulreife Voraussetzung. Allerdings wird auch häufig eine fachbezogene Berufsausbildung verlangt. Je nach Modeinstitut dauert die Ausbildung ein bis vier Jahre. Die Ausbildungsplätze sind, gemessen an der Zahl der Bewerber, knapp.

          Die Beherrschung einer „Mode-Fremdsprache“, Französisch oder Italienisch, kann da von Vorteil sein. Um die Entwürfe der Designer umzusetzen, bedarf es gut ausgebildeter Fachkräfte. Seit August 2005 bilden die Unternehmen ausschließlich in drei produktionstechnischen Bereichen aus: Maschinen- und Anlagenführer mit dem Schwerpunkt Textiltechnik und Textilveredlung, Produktionsmechanik in Textil und im Bereich der allgemeinen Produktveredelung.

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