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Tim Cook in Deutschland : In München kennt Apple keine Krise

Fast wie im Silicon Valley: Apple-Chef Tim Cook (Mitte) lässt sich im Münchner Entwicklungszentrum von seinen Ingenieuren deren Arbeit erklären. Bild: Julius Kirchenbauer

Das größte Entwicklungszentrum des iPhone-Konzerns steht vor der Fertigstellung. Der Chef steht unbeirrt zum Standort Deutschland und zieht schon Vergleiche mit dem Silicon Valley.

          5 Min.

          Unbeeindruckt von Krieg und Konjunktursorgen steht Apple in München kurz vor der Fertigstellung seines europäischen Zentrums für Chipdesign. In einigen Räumen in den oberen Etagen arbeiten schon Techniker und forschen an den Apple-Chips für Mac-Computer und iPhone-Mobiltelefone, Tablets und Uhren. Apple investiert mehr als eine Milliarde Dollar und strotzt vor Zuversicht: „Es gibt vieles, was sich auf der Welt zuletzt in die falsche Richtung entwickelt hat. Aber es gibt auch vieles, auf das man sich freuen kann“, sagt der Vorstandsvorsitzende Tim Cook im Gespräch in München und vergleicht die Stadt dabei sogar mit dem Silicon Valley.

          Carsten Knop
          Herausgeber.

          Denn ein Besuch bei Apple in München in Krisenzeiten ist wie ein Blick in eine andere Wirtschaftswelt, jenseits von Energie- und Inflationssorgen. Der Elektronikkonzern, der gegenüber seinen Kunden beinahe jeden Preis durchsetzen kann, bleibt deshalb auch allen seinen Plänen treu und denkt angesichts der langfristigen Entwicklungszyklen der Branche ohnehin in Zeitspannen, die über Anschläge auf Pipelines und kriegerische Auseinandersetzungen in einem Teil der Welt hinausgehen.

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