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Peloton-Chef John Foley : Der hartnäckige Fitnessfanatiker

Gründer und Geschäftsführer von der Fitnessmarke Peloton vor dem New York Firmensitz: John Foley Bild: Kai Nedden

John Foley hat in Amerika die Fitness-Räder seiner Marke Peloton zum Kult gemacht. Dabei gab es wie beim kürzlichen Börsengang noch anfängliche Probleme. Jetzt nimmt sich das Apple der Fitnesswelt den deutschen Markt vor.

          4 Min.

          John Foley hält sich für ziemlich selbstbewusst. Als er aber vor einigen Jahren versuchte, Investoren für sein Unternehmen Peloton zu finden und sich dabei eine Abfuhr nach der anderen einholte, begann er, an sich zu zweifeln. Seine Idee, ein Fitnessfahrrad für den Hausgebrauch zu verkaufen und das mit Live-Übertragungen von Gruppenkursen zu verbinden, konnte potentielle Geldgeber nicht begeistern.

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Das sei zu komplex und zu kapitalintensiv, bekam er zu hören. „Wenn diese super-smarten Leute so reden, gerät man schon ins Grübeln“, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z. Insgesamt 400 Wagniskapitalgeber hätten ihn abblitzen lassen. Immerhin hätten manche von ihnen ihm das Gefühl gegeben, er sei nicht auf einer völlig falschen Fährte. „Sie haben mir beim Hinausgehen gesagt: ‚Wenn du das Ding baust, will ich eins haben.’“

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