Antrag auf Staatshilfe :
Die Bahn braucht offenbar bis zu zehn Milliarden Euro

Lesezeit: 3 Min.
Menschenleere Bahnhöfe und Züge gehören zum Alltag in der Corona-Krise.
Die Corona-Pandemie trifft die Deutsche Bahn schwer: Weil das Passagieraufkommen stark gesunken ist, will der Konzern offenbar mehr Geld vom Staat. Doch Oppositionspolitiker zweifeln an der Begründung.

Die Deutsche Bahn kommt wegen der Belastungen in der Corona-Krise wirtschaftlich unter Druck und braucht vom Bund zusätzliche Finanzhilfen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur benötigt der bundeseigene Konzern bis 2024 rund acht bis zehn Milliarden Euro – davon könnte die Bahn bis zur Hälfte übernehmen. So dürfte die geltende Schuldenobergrenze von derzeit rund 25 Milliarden Euro ausgeweitet werden, die Bahn lag vor der Krise knapp darunter. Denkbar seien außerdem an einigen Stellen Einsparungen. Die Investitionen sollen aber auf einem hohen Niveau bleiben.

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