https://www.faz.net/-gqe-77bgb

Andrew Mason muss gehen : Chefwechsel nach Quartalsverlust bei Groupon

  • Aktualisiert am

Groupon-Firmensitz in Berlin Bild: dpa

Der Online-Schnäppchenanbieter Groupon hat enttäuschende Geschäftszahlen vorgelegt. Nun muss Unternehmenschef Mason den Hut nehmen.

          1 Min.

          Der Online-Schnäppchenanbieter Groupon wechselt nach enttäuschenden Quartalszahlen seinen Chef. Co-Firmengründer Eric Lefkofsky und Verwaltungsrat Ted Leonsis würden das Amt zunächst gemeinsam übernehmen und Andrew Mason ablösen, teilte der Konzern am Donnerstagabend mit. Die Suche nach einer dauerhaften Lösung habe bereits begonnen.

          Bei dem Online-Portal können Unternehmen Rabatt-Gutscheine für ihre Waren und Dienstleistungen anbieten. Das Geschäft schwächelte aber zuletzt, unter anderem in Europa.

          Am Mittwochabend hatte das Unternehmen enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt, die Aktie verlor daraufhin am Donnerstag rund ein Viertel an Wert. Ebenfalls am Donnerstag zogen die Papiere nach dem Chefwechsel nachbörslich wieder um knapp zehn Prozent auf 4,90 Dollar an. Ende 2011 waren die Aktien beim Börsendebüt für 20 Dollar ausgegeben worden.

          Weitere Themen

          So funktionieren NFTs Video-Seite öffnen

          Digitaler Echtheitsnachweis : So funktionieren NFTs

          Non-Fungible Tokens (NFTs) werden immer beliebter. Sie spielen etwa beim Handel mit digitaler Kunst eine Rolle. Die Videografik erklärt, was hinter dem digitalen Echtheitszertifikat steckt und wie es funktioniert.

          Topmeldungen

          Entscheidung von Bundesgericht : Novak Djokovic muss Australien verlassen

          Nach tagelangem Chaos entscheiden drei Bundesrichter endgültig gegen den weltbesten Tennisspieler: Novak Djokovic darf nicht in Australien bleiben. Kurz danach kommentiert der Serbe das Urteil in einer Erklärung.
          Das New Yorker Hauptquartier der Verlagsgruppe Simon & Schuster, bei der Filippo Bernardini angestellt war

          Bücherdieb Filippo Bernardini : Wie weit würde man gehen, um ein Buch zu lesen?

          Die Verlagsbranche fragte sich jahrelang, wer hinter dem mysteriösen Diebstahl unveröffentlichter Manuskripte steckt. Dass jetzt ein Täter gefunden wurde, erklärt einige, aber nicht alle bekannten Fälle. Gastbeitrag einer doppelten Branchenkennerin.