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Amerikanischer Investor : Carl Icahn steigt bei Apple ein

„Halte große Positionen“: Milliardär Icahn gab sein Investement per Twitter bekannt. Bild: REUTERS

Der Multimilliardär Carl Icahn hat ein großes Investment bei Apple bekanntgegeben. Icahn twitterte, er halte den Elektronikkonzern für extrem unterbewertet.

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          Der amerikanische Investor Carl Icahn, der sich gerade eine hitzige Auseinandersetzung mit dem Computerhersteller Dell liefert, ist nun auch beim Elektronikkonzern Apple eingestiegen. Der 77 Jahre alte Icahn gab das Engagement über sein Twitter-Konto bekannt und enthüllte dabei, dass er auch schon Kontakt zum Apple-Vorstandsvorsitzenden Tim Cook aufgenommen hat.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Er twitterte: „Wir haben im Moment eine große Position bei Apple. Wir glauben, das Unternehmen ist extrem unterbewertet. Habe heute mit Tim Cook gesprochen.“ In einem zweiten Eintrag hieß es: „Ich hatte heute eine nette Unterhaltung mit Tim Cook. Habe ihm gesagt, dass nach meiner Meinung jetzt ein größerer Aktienrückkauf geschehen sollte. Wir planen, bald wieder miteinander zu sprechen.“

          Carl Icahn ist bekannt dafür, bei Unternehmen einzusteigen, und sie dann mit aggressiven Kampagnen zu Veränderungen zu drängen. Der Aktienkurs von Apple ist im Moment weit von seinem Höchststand von mehr als 700 Dollar im vergangenen September entfernt. Er hat sich aber in jüngster Zeit wieder etwas stabilisiert, nachdem er im April zeitweise noch bei unter 400 Dollar notierte. Nach Bekanntwerden des Einstiegs von Icahn am Dienstag legte er um 4 Prozent auf 488 Dollar zu.

          Tim Cook hat erst im vergangenen Jahr ein Aktienrückkaufprogramm und eine Dividende eingeführt, sein verstorbener Vorgänger Steve Jobs hatte sich gegen solche Schritte stets gesträubt. Cook reagierte damit auf den Druck von Investoren, einen Teil des rasant wachsenden Liquiditätspolsters mit den Aktionären zu teilen. Im April dieses Jahres hat er das Volumen des Dividenden- und Aktienrückkaufprogramms auf 100 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt.

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