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Anstieg schwächt sich ab : Amerika hat fast 39 Millionen Arbeitslose in Corona-Krise

  • Aktualisiert am

New York: Menschen stehen Schlange vor einer Lebensmittelausgabe für Bedürftige. Bild: dpa

Die Zahl der Arbeitslosen in den Vereinigten Staaten steigt weiter – wenn auch langsamer als zuvor. In der ersten Mai-Woche stellten knapp 2,7 Millionen Amerikaner neue Anträge auf Arbeitslosenhilfe.

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          Fast 39 Millionen Menschen haben in den Vereinigten Staaten während der Corona-Krise seit Mitte März ihren Job verloren. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit schwächte sich in der vergangenen Woche zwar ab, wie das amerikanische Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Demnach meldeten sich aber zwischen dem 10. und 16. Mai 2,43 Millionen weitere Menschen arbeitslos. Seit Mitte März verloren damit in Amerika 38,6 Millionen Menschen ihren Job.

          In der Woche vor dem 10. Mai waren noch knapp 2,7 Millionen neue Anträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Ende März waren es binnen einer Woche sogar knapp 6,9 Millionen Arbeitslose gewesen. In der vergangenen Woche beantragten zudem 2,2 Millionen Unternehmer und Freiberufler Unterstützung über ein spezielles Corona-Arbeitslosenprogramm der Regierung.

          Die Pandemie hat in den Vereinigten Staaten zu einer verheerenden Wirtschaftskrise geführt: Das Virus und die Maßnahmen zu dessen Eindämmung haben die Wirtschaftsaktivität in vielen Branchen weitgehend zum Erliegen kommen lassen. Zahlreiche Betriebe mussten zumindest vorübergehend schließen.

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