https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/amazon-kritiker-demonstrieren-vor-penthouse-von-jeff-bezos-16516368.html

Protest gegen niedrige Löhne : Amazon-Kritiker demonstrieren vor Penthouse von Jeff Bezos

  • Aktualisiert am

Amazon-Chef Jeff Bezos wird scharf kritisiert. Bild: dpa

Der „Cyber Monday“ ist für Onlinehändler ein wichtiger Verkaufstag. Amazon-Gegner haben den Tag für Proteste genutzt – auch vor dem Wohnsitz des Konzern-Chefs Jeff Bezos.

          1 Min.

          Kritiker des Onlinehändlers Amazon haben den „Cyber Monday“ für Proteste genutzt. Eine Gruppe von etwa drei Dutzend Demonstranten versammelten sich in Manhattan vor dem Penthouse von Amazon-Chef Jeff Bezos und protestierte mit Plakaten und Sprechchören gegen schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne.

          Hinter der Demonstration steht ein Bündnis von Amazon-Arbeitern, Gewerkschaften und Aktivistengruppen, das schon zuvor eine Protestaktion in einem Amazon-Lager im New Yorker Stadtbezirk Staten Island organisiert hatte. Auch im kalifornischen San Bernardino und anderen Orten wurde für eine faire Entlohnung und Behandlung von Amazon-Arbeitern demonstriert.

          Auch an anderen Orten wird protestiert

          Der Konzern hat hingegen eine Erklärung in amerikanischen Medien veröffentlicht, in der er „eigennützige Kritiker, insbesondere Gewerkschaften und Gruppen, die von unseren Konkurrenten finanziert werden“, beschuldigt, falsche Informationen über Amazon zu verbreiten. Seit 2011 seien mehr als 270 Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten investiert und mehr als 400.000 Arbeitsplätze geschaffen worden.

          Laut einer ersten Schätzung der Marktforscher von Adobe Analytics dürften Internet-Besteller am „Cyber Monday“ in den Vereinigten Staaten rund 9,4 Milliarden Dollar ausgegeben haben. Das wären 19 Prozent mehr als im Vorjahr.

          Weitere Themen

          Wer bietet mehr?

          Subventionswettlauf : Wer bietet mehr?

          China, Amerika und die EU: Plötzlich buhlen alle mit Milliarden-Subventionen um die Hersteller von Batteriezellen, Solarpaneelen und Chips. Auch Deutschland beteiligt sich an dem Wettlauf. Es steht viel auf dem Spiel.

          Hautkrankheiten aus der Ferne behandeln

          Telemedizin : Hautkrankheiten aus der Ferne behandeln

          App statt Wartezimmer: Für 25 Euro bekommt man von Dermanostic eine hautärztliche Beratung übers Internet. Auch der Nivea-Konzern Beiersdorf investiert in das Start-up aus Düsseldorf.

          Topmeldungen

          Freude über eine Investition: Bundeskanzler Olaf Scholz, der Chef des Chipherstellers Wolfspeed, Gregg Lowe, und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck

          Subventionswettlauf : Wer bietet mehr?

          China, Amerika und die EU: Plötzlich buhlen alle mit Milliarden-Subventionen um die Hersteller von Batteriezellen, Solarpaneelen und Chips. Auch Deutschland beteiligt sich an dem Wettlauf. Es steht viel auf dem Spiel.
          Im Handelssaal der Frankfurter Börse

          Geldanlage : Die seltsame Dax-Erholung

          Deutsche Aktien haben einen Lauf – als hätte es Krieg und Inflationssorgen nie gegeben. Wie kann das sein?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.