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Alnatura-Gründer Götz Rehn : „Damals wurde ich angegriffen“

Götz Rehn in der Firmenzentrale in Darmstadt. Bild: dpa

Vor 35 Jahren gründete Götz Rehn den Biomarkt Alnatura. Heute verkaufen immer mehr Supermärkte und Discounter Bioprodukte. Wird das zu einem Problem?

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          Sie haben etwas mit dem Discounter Lidl gemeinsam. In beiden Filialen finden sich Bioprodukte von Bioland. Verbindet Sie sonst noch etwas?

          Stefanie Diemand

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Lidl ist Händler, Alnatura ist Bio-Händler. Im Einzelhandel ist die Ausgangssituation zwar dieselbe. Aber die Arbeitsweise, das Ziel unseres Wirtschaftens und unseres Handelns ist doch sehr unterschiedlich. Während sich unsere Wirtschaft konsequent am Profit orientiert, orientiert sich Alnatura konsequent am Sinn. 

          Ein weiterer Unterschied sind die anthroposophischen Prinzipien, nach denen Sie Alnatura führen.  Was heißt das eigentlich konkret?

          Anthroposophie bedeutet übersetzt „Liebe zum Menschen“. Ich beschäftige mich intensiv mit der Frage, was der Mensch ist, und das hat natürlich Auswirkungen auf mein Handeln. Für mich persönlich ist die Anthroposophie die Grundlage, nach der ich handle. Wir bei Alnatura fragen uns kontinuierlich, wie wir die Wirtschaft so gestalten können, dass sie dem Menschen dient.

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