https://www.faz.net/-gqe-a7pln

Personal-Chefin im Gespräch : „90 Prozent der Allianzer sind im Homeoffice“

Renate Wagner Bild: Jan Roeder

Renate Wagner, die Personalchefin der Allianz, lässt fast alle Mitarbeiter zu Hause arbeiten. Und verspricht ihnen mehr Flexibilität für die Zeit nach Corona.

          3 Min.

          Die Allianz-Zentrale im Englischen Garten wirkt verlassen an diesem kalten Januartag. Die lichtdurchflutete Eingangshalle ist zwar wie immer mit zwei Empfangsdamen besetzt, Besucher oder Mitarbeiter sind aber nirgendwo zu sehen. Und auch Renate Wagner, die Personalchefin von Deutschlands größtem Finanzkonzern, hat ihren Schreibtisch daheim nur für dieses Gespräch verlassen. Ihre Pressesprecherin ist im Besprechungsraum via „Teams“ auf einem Großbildschirm zugeschaltet. Corona-Alltag in der Allianz.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          „Zurzeit arbeiten in Deutschland 90 Prozent der Allianzer im Homeoffice – so wie schon im ersten Lockdown. Weltweit sind es rund 80 Prozent“, sagt Renate Wagner, die Personalchefin des 130 Jahre alten Konzerns, der 140.000 Menschen in 70 Ländern beschäftigt. „Wir appellieren zudem an unsere Mitarbeiter, auch im privaten Umfeld vorsichtig zu sein.“

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Menschen gehen am Sonntag bei Sonnenschein am Rheinufer in Düsseldorf spazieren.

          Vor Beratungen : Öffnen beim Anblick der dritten Welle?

          Deutschland steht vor einer neuen Pandemie-Welle. Die Politik sucht eine Gratwanderung zwischen Vorsicht und Lockerungen. Sind regionale Strategien und Schnelltests die Lösung?
          Am Boden und vor dem Absturz: Schalke 04 zerstört sich selbst.

          Selbstzerstörung in Bundesliga : Vergifteter Boden bei Schalke 04

          Die Rauswurforgie ist die jüngste Wendung einer sagenhaften Geschichte der Selbstzerstörung. Dass drei Spieler, die erst kurz im Klub sind, so etwas anzetteln können, zeigt, wie kontaminiert die Schalker Erde ist.