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Deutschlandchef der Allianz : „Pandemien sind nicht versicherbar“

„Geschlossen“: Schilder wie dieses hängen derzeit wegen der Corona-Pandemie an der Tür vieler Restaurants. Bild: dpa

Viele Gastwirte wollen wegen der Corona-Verluste Geld von ihrer Versicherung. Allein 150 Klagen richten sich gegen die Allianz Deutschland. Doch deren Chef sagt: Die Policen wurden nicht als Schutz vor einer Pandemie verkauft.

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          Die Verlängerung des Teil-Lockdowns bedeutet für Gastwirte und Hoteliers herbe Umsatzeinbußen, ist doch das Weihnachtsgeschäft für sie besonders wichtig. „Die Gastronomie hat unser Mitgefühl, sie hat es in der Pandemie besonders hart getroffen“, sagt Klaus-Peter Röhler, der im Konzernvorstand für das Deutschland-Geschäft zuständig ist, im Gespräch mit der F.A.Z.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Mitgefühl können die Gastronomen, die sich bei der Allianz gegen die Schließung ihres Betriebs versichert haben, also erwarten. Nicht aber eine volle Schadenregulierung. Deshalb rollt seit dem ersten Lockdown im Frühjahr eine Klagewelle auf die Versicherer zu. Bis zu 40000 Restaurants, Cafés und Hotels mussten zwischenzeitlich schließen, schätzt der Gaststättenverband Dehoga, etliche wähnten sich für den Fall versichert. Allein gegen die Allianz sind 150 Klagen anhängig.

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