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Chinesischer Onlinehändler : Alibaba kippt Versprechen von 1 Million Jobs in Amerika

  • Aktualisiert am

Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Alibaba Group, Jack Ma im April 2017 in Genf Bild: dpa

Der chinesische Online-Riese hatte Trump das ehrgeizige Versprechen zu Beginn seiner Amtszeit gegeben. Die Handelspolitik des amerikanischen Präsidenten lässt den Deal nun aber platzen.

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          Alibaba-Chef Jack Ma hat sein Versprechen an den amerikanischen Präsidenten Donald Trump zurückgezogen, eine Million Jobs in den Vereinigten Staaten zu schaffen. Der Gründer der weltgrößten chinesischen Online-Handelsplattform verwies als Begründung auf den Handelskonflikt, den Trump mit massiven Strafzöllen gegen China losgetreten hat.

          „Es gibt keinen Weg, das Versprechen einzuhalten“, sagte Ma nach Angaben chinesischer Staatsmedien vom Donnerstag in einem Interview der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Die bisherige Grundlage dafür sei durch die Strafzölle untergraben worden. Handel sei „keine Waffe“ und solle nicht für Kriege benutzt werden, sondern „die Triebkraft für Frieden sein“.

          Ma hatte Trump das Versprechen bei einem Treffen zu Beginn der Amtszeit des Präsidenten gegeben. Die Zahl von einer Million Arbeitsplätze wurde indes oftmals als zu hoch gegriffen kritisiert. Im Handelsstreit hat Trump inzwischen die Hälfte aller Warenimporte aus China mit Sonderzöllen belegt. Den bisher verhängten Strafzöllen auf Waren im Wert von 50 Milliarden Dollar werden am 24. September Zölle auf Waren im Wert von weiteren 200 Milliarden Dollar folgen.

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