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Ab Dienstag : Aldi startet Online-Plattform für Videospiele

  • Aktualisiert am

Videospiele kann man demnächst auch bei Aldi kaufen. Bild: dpa

Schon seit einiger Zeit bietet der Discounter Musik und E-Books im Internet an. Jetzt expandiert Aldi weiter. Mehr als 100 Anbieter sind dabei.

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          Discount-Marktführer Aldi baut sein Online-Angebot weiter aus. Neben E-Books und Musik will der Billiganbieter auf seiner Online-Plattform aldilife.com ab Dienstag auch Videospiele verkaufen, wie Aldi Nord und Aldi Süd am Montag in einer gemeinsamen Mitteilung ankündigten. Das Angebot umfasst nach Angaben des Händlers Spiele von mehr als 100 Entwicklerstudios und Games-Anbietern für Playstation, Xbox, Mac und den PC.

          Der Discounter hatte in den vergangenen Jahren sein Online-Angebot Schritt für Schritt ausgebaut. Schon seit 2015 bietet Aldi zusammen mit dem amerikanischen Konzern Napster die Möglichkeit zum Musik-Streaming an. Seit dem Herbst 2016 verkauft der Discounter außerdem E-Books auf seiner Online-Plattform. Auf die Möglichkeit, Lebensmittel aus dem Aldi-Sortiment im Internet zu bestellen, müssen die Kunden in Deutschland weiter verzichten - in Amerika allerdings nicht.

          Dort will der Discounter ins boomenden Online-Lebensmittelgeschäft einsteigen. In der vergangenen Woche hatte er eine Partnerschaft mit dem kalifornischen Start-up Instacart bekannt gegeben. Amerikanische Kunden sollen dadurch zum Beispiel Obst und Gemüse bestellen und zeitnah nach Hause geliefert bekommen.

          Das Pilotprogramm soll noch in diesem Monat in den Städten Atlanta, Dallas und Los Angeles starten - mit ausdrücklichem Potential, es auszuweiten. Bei Instacart wählen Kunden ein Zeitfenster für die Zustellung und füllen per Mausklick einen virtuellen Warenkorb, Bestellung und Bezahlung erfolgen ebenfalls digital über App oder Website. Aldi und Instacart versprechen Lieferzeiten ab einer Stunde.

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