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Aktie legt deutlich zu : Boeing will 737 Max ab Dezember wieder ausliefern

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Geparkte 737-Max-Flugzeuge von Southwest Airlines auf einem Logistik-Flughafen in Kalifornien Bild: AFP

Boeing verbreitet Optimismus: Schon im kommenden Monat wolle man Flugzeuge des Krisenmodells 737 Max wieder ausliefern. Noch sind aber einige Hürden zu nehmen.

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          Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat sich zuversichtlich gezeigt, die Auslieferung des Krisenflugzeugs 737 Max im Dezember wieder aufnehmen zu können. Voraussetzung dafür ist die Zertifizierung der aktualisierten Kontrollsoftware durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA, die Boeing noch in diesem Quartal anstrebe, erklärte das Unternehmen am Montag. Im Januar könnte demnach mit der Überprüfung des Trainings für Flugcrews begonnen werden – eine Voraussetzung für die Wiederinbetriebnahme des Flugbetriebs. Damit dürften die 737 Max in diesem Jahr weiter am Boden bleiben.

          Mit dieser Ankündigung sorgte das Unternehmen bei den Anlegern für Optimismus. Die Boeing-Titel lagen mit einem Plus von mehr als 5 Prozent an der Spitze des Dow Jones.

          Die Flugzeuge des Typs wurden im März nach zwei Abstürzen mit zahlreichen Todesopfern mit Startverboten belegt. Ob und wann die Maschinen wieder starten dürfen, ist von internationalen Aufsichtsbehörden abhängig. Eine mehrtägige Überprüfung der Software im Simulator sei mit der FAA durchgeführt worden, erklärte Boeing. Software-Probleme gelten als eine entscheidende Ursache der zwei Abstürze mit insgesamt 346 Todesopfern.

          Die Startverbote machen den Airlines zu schaffen. Zahlreiche Flüge fallen deshalb aus. American Airlines kündigte vergangene Woche an, 737-Max-Flüge bis Anfang März zu streichen.

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