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Rückschlag für Airbus A380 : Virgin Atlantic storniert Superjumbo

  • Aktualisiert am

Der Airbus 380 in Tarbes, Frankreich Bild: Reuters

Für den doppelstöckigen Riesenflieger läuft es nicht gut. Es häufen sich die Stornierungen des A380, so wie jetzt bei der Airline Virgin Atlantic. Stattdessen setzen Fluggesellschaften auf einen anderen Trend.

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          Airbus muss bei seinem doppelstöckigen Riesenflieger A380 einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Virgin Atlantic, die vom britischen Milliardär Richard Branson gegründete Fluggesellschaft, hat kein Interesse mehr am Superjumbo und strich die vor einigen Jahren vereinbarte Kaufoption für sechs Flieger.

          Virgin bestätigte am Mittwoch die Stornierung. Die Fluggesellschaft setzt wie so viele andere Konkurrenten auf etwas kleinere Langstreckenflieger wie den Airbus A350. Diese Flugzeuge lassen sich flexibler einsetzen. Boeing hat bei seinem Jumbo 747 das gleiche Problem. Immer wieder kochen deshalb Spekulationen hoch, die Hersteller könnten die Riesenflieger ganz einstellen.

          Airbus hatte erst am Nachmittag mitgeteilt, dass wegen der schleppenden Nachfrage nach dem A380 und Problemen beim Militärtransporter A400M 3700 Stellen betroffen seien – davon 1900 deutsche Arbeitsplätze. So soll die Produktion des A380 ab dem Jahr 2020 auf jährlich sechs Maschinen gedrosselt werden. Einziger Großkunde des Modells ist Emirates.

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