https://www.faz.net/-gqe-8xpzx

Airbus-Rivale : Boeing stoppt Testflüge mit 737 Max

  • Aktualisiert am

Die Boeing 737 MAX muss fürs Erste am Boden bleiben. Bild: AP

Wegen Triebwerksproblemen muss Boeing die Tests mit seinem neuen Hoffnungsträger unterbrechen. Die ersten Maschinen will der Konzern trotzdem pünktlich ausliefern. Der Zeitplan ist ambitioniert.

          1 Min.

          Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat die Testflüge seines neuen Modells 737-MAX wegen möglicher Triebwerksprobleme vorübergehend gestoppt. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme wegen potentieller Qualitätsmängel, teilte der Airbus -Rivale am Mittwoch mit.

          Die Triebwerke werden von dem Gemeinschaftsunternehmen CFM des amerikanischen Mischkonzerns General Electric und des französischen Motorenproduzenten Safran hergestellt. Man arbeite daran, die Ursache für die Probleme zu finden. Boeing plant allerdings weiterhin, in diesem Monat den ersten der neuen Mittelstreckenjets auszuliefern. 3714 Bestelllungen gibt es aktuell für die neue Maschine. Die malaysische Fluggesellschaft Malindo Air wirbt schon damit ab dem 19. Mai mit der neue Maschine zu fliegen.

          Bei Anlegern kam die Nachricht dennoch schlecht an - die Boeing-Aktie fiel zeitweise um fast fünf Prozent. Für Boeing ist die neue Generation der 737-MAX, die als Konkurrenzmodell dem Airbus A320neo Paroli bieten soll, von hoher Bedeutung. Denn die Nachfrage nach den kleineren Maschinen ist groß, während sich für Jumbo-Jets derzeit kaum Kunden interessieren. Konkurrent Airbus erhält seine Triebwerke ebenfalls von CFM. Allerdings beziehen die Europäer ein andere Modelle und planen deshalb keinen Stopp der Flüge.

          Boeing NYSE 1 Jahr

          BOEING

          -- -- (--)
          • 1T
          • 1W
          • 3M
          • 1J
          • 3J
          • 5J
          Zur Detailansicht

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Ruth Bader Ginsburg

          Amerikas Supreme Court : Ikone liberaler Rechtsprechung gestorben

          Sie war wohl die bekannteste Richterin der Vereinigten Staaten. Nun ist Ruth Bader Ginsburg gestorben. Präsident Trump bekommt damit die Chance, zum dritten Mal einen Richter für den Supreme Court zu nominieren.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.