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Airbnb und Uber : Wem schadet das Teilen?

  • -Aktualisiert am

Die beiden amerikanischen Unternehmen Airbnb und Uber gehören zu den Protagonisten der „Sharing Economy“, die das Teilen zum Prinzip macht. Wem das schadet und wem nützt, ist noch nicht entschieden.

          In den Debatten um den Fahrdienstvermittler Uber oder die Mitwohnplattform Airbnb prallen alte und neue Wirtschaft regelmäßig aufeinander.

          Im Falle von Uber beschweren sich Taxifahrer über die private und unregulierte Konkurrenz, die ihnen Fahrgäste und Umsatz abspenstig macht.

          Die Gegner von Airbnb finden sich dagegen in der Hotelbranche. Professionelle Gastgeber bangen um ihre Existenzgrundlage, falls immer mehr Touristen nicht mehr in Hotels absteigen, sondern privat unterkommen. Auch Betrug wird möglich.

          Die beiden Protagonisten der Ökonomie des Teilens argumentieren in eigener Sache vor allem, dass sie Menschen neue Verdienstmöglichkeiten schaffen, die diese bisher so nicht hatten. Über das, was für sie selbst dabei herausspringt, schweigen sie sich dagegen ebenso gerne aus.

          Die Frage wird am Ende sein, wem die Ökonomie des Teilens schadet und wem sie nützt. Dabei darf man sich nichts vormachen: Bisher steckt dieser Teil der Volkswirtschaft auch größenmäßig in den Kinderschuhen. Wie hoch der Anteil der „Sharing Economy“ an der Gesamtwirtschaft ist, können selbst darauf spezialisierte Ökonomen noch nicht beantworten.

          Erst wenn diese Frage geklärt ist, wird sich zeigen, ob der gesamtwirtschaftliche Nutzen der Ökonomie des Teilens größer ist als der des Status quo – oder vielleicht doch kleiner.

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