https://www.faz.net/-gqe-a3w1z

F.A.Z. Exklusiv : Aida plant langsameres Wachstum und keine Emissionen

Bald sollen wieder Gäste an Bord: „Aida Mar“ im Sommer in Rostock Bild: dpa

Alle 27 Schiffe von Aida und Costa sollen 2021 wieder fahren, sagt Chef Michael Thamm. Statt Kapazitätssprüngen soll danach neue Technik im Fokus stehen. Ziel: das erste emissionsfreie Urlauberschiff in zehn Jahren.

          4 Min.

          Ausgerechnet die Kanaren. Die spanische Inselgruppe im Atlantik hat die Kreuzfahrtreederei Aida für ihren mehrfach verschobenen Neustart ausgesucht. Kaum war das verkündet, wurde das Archipel zum Risikogebiet. Michael Thamm, einst Aida-Chef und heute im amerikanischen Mutterkonzern Carnival für die kontinentaleuropäischen Marken Costa und Aida zuständig, sieht den Plan dennoch nicht in Gefahr. „Wir können trotz Reisewarnungen aufbrechen“, erklärt er im Gespräch mit der F.A.Z. „Denn wir befinden uns im Vergleich zu Hotels an Land in einer besseren Ausgangssituation.“

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Für Kreuzfahrten ist mit Behörden vor Ort ein separates Konzept abgestimmt – mit Zwangstests vor der Reise und Maskenpflicht in vielen Bereichen an Bord. „Wir kommunizieren klare Regeln. Wer sich aber nicht daran halten will, kann nicht mit uns fahren“, sagt Thamm. Konkurrent TUI Cruises hatte schon zwei Passagiere, die sich von einer abgeschirmten Landgang-Ausflugsgruppe abgesondert hatten, nicht wieder an Bord gelassen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Warnschild in Ludwigsburg

          Debatte im Bundestag : Wer der Feind ist

          Kritik ist berechtigt und nötig. Eine „Corona-Diktatur“ ist Deutschland aber nicht. Auch die Opposition sollte in diesen Zeiten nicht überreagieren.