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Adidas-Mitarbeiter-Proteste : „Das Rassismus-Problem ist nicht gelöst“

Adidas-Mitarbeiter protestieren in Portland Bild: Gia Goodrich

Adidas befindet sich inmitten einer heiklen Diskussion um Diskriminierung. Die Personalchefin musste gehen. Aber manche Mitarbeiter fordern mehr.

          4 Min.

          Eine Schande. So nannte Julia Bond die Reaktion ihres Arbeitgebers Adidas auf den gewaltsamen Tod von George Floyd, der in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt Demonstrationen gegen Rassismus ausgelöst hat. Wie viele andere Unternehmen hat zwar auch der Sportartikelhersteller Solidarität mit den Protesten bekundet. Adidas veröffentlichte einen Eintrag auf Instagram: Auf dem Bild ist das durchgestrichene Wort Rassismus zu sehen.

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Das kam aber nicht sonderlich gut an, weder in der Öffentlichkeit noch in der Belegschaft. Adidas wurde vorgehalten, es sich damit allzu leicht gemacht zu haben. „Wow, ihr habt gerade Rassismus beendet“, kommentierte ein Instagram-Nutzer sarkastisch.

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